29. März 2017

To Prevent another Syria, the World Needs German Leadership

by Tod Lindberg

The consequences of the international community’s failure to effectively respond to atrocities in Syria were catastrophic. In learning from our collective failure and establishing atrocity prevention as a top foreign policy priority, no European country is more important than Germany. Political leadership is key, and the new guidelines are the best place to start. Weiterlesen »


27. März 2017

Stürmische Zeiten am East River: Deutsches Engagement dringend gebraucht

von Céline-Agathe Caro, Dustin Dehez, Patrick Keller und Jana Puglierin

Die liberale Weltordnung steht von außen und innen unter Druck. Deutschland sollte in dieser Lage die Blauhelmmissionen der Vereinten Nationen stärken – und zum Beispiel deutlich mehr Fähigkeiten wie Hubschrauber und Drohnen zur Verfügung stellen. Des Weiteren sollte Deutschland sich verstärkt für Initiativen der Vereinten Nationen zu internationalen Flucht- und Migrationsbewegungen einsetzen. Weiterlesen »


23. März 2017

Ressortzusammenarbeit aus Sicht eines Offiziers der Bundeswehr: Für ein besseres Miteinander

von Marcel Bohnert

Als Offizier der Bundeswehr hat der Autor in Afghanistan sowohl Akzeptanz als auch offene Ablehnung von Vertretern anderer Ressorts erlebt. Aus seiner Sicht können ressortübergreifende Ausbildungsformate und eine klare Abgrenzung von Aufgabenfeldern dazu beitragen, den vernetzten Ansatz tatsächlich in die Tat umzusetzen. Weiterlesen »


21. März 2017

Krisenprävention und Rüstungslieferungen: Von der Notwendigkeit, genau hinzuschauen

von Sebastian Nieke und Jan Fuhrmann

Deutsche Waffenliegerungen in Krisengebiete sind umstritten, aber erstmals politisch diskutabel, wie die Unterstützung der kurdischen Peschmerga im Nordirak zeigt. Eine solche Ertüchtigung durch Ausbildung und Ausrüstung kann taktische Erfolge erbringen. Um aber langfristig zu Stabilisierung beizutragen und Risiken zu reduzieren, bedarf es einer strategischen Zielsetzung, eines ganzheitlichen Engagements und strikter Bedingungen gegenüber den Empfängern. Weiterlesen »


16. März 2017

Frühwarnung weiter denken: Errichtung einer digitalen Vorhersageplattform

von Jens Stappenbeck

Für eine effektivere Prävention muss die Frühwarnpraxis in Deutschland maßgeblich überarbeitet werden. Mitarbeiter von NGOs, Forschungsinstituten und Ministerien könnten sich hierfür in einem digitalen Expert Opinion Pool zusammenfinden. Gebündelte Risikoanalysen sind statistisch aussagekräftiger. Ihre Auswertung könnte zudem einen bislang ungekannten Lern- und Austauschprozess bewirken. Weiterlesen »


14. März 2017

„Den Vereinten Nationen wesentlich mehr Ressourcen zur Verfügung stellen“

von der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN)

Die Bundesregierung sollte sich auf mehr Ressourcen für die Vereinten Nationen festlegen, fordert Detlef Dzembritzki, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen in diesem Interview. Nicht nur Soldaten und Polizisten für Blauhelmeinsätze seien gefragt – auch eine stärkere Förderung von gezielter UN-Präventionsarbeit. Die Aufgabe von zivilgesellschaftlichen Organisationen sei es, sowohl im Bundestag als auch in der Bevölkerung für die Stärkung der Vereinten Nationen zu werben. Das Gespräch führte Patrick Rosenow von der DGVN. Weiterlesen »


07. März 2017

Von der Notfallbehandlung zur Vorsorge: Krisenprävention und Friedensförderung stärken

von Rüdiger König

Wer Krisen bewältigen möchte, muss stärker in die Vorsorge investieren. Die neuen Leitlinien der Bundesregierung für Krisenprävention, Konfliktbewältigung und Friedensförderung werden ein Leitbild der Bundesregierung für diesen Politikbereich entwerfen, den Ausbau des Instrumentenkastens für die Krisenprävention vorantreiben und kohärentes politisch-strategisches Handeln stärken. Weiterlesen »


06. März 2017

Augen auf bei der Partnerwahl! Regionalorganisationen als Partner für die Friedenssicherung

von Ingo Henneberg

Krisenbewältigung kann nur mit regionalen Partnern gelingen. Die Bundesregierung sollte auf Multilateralismus und Regionalorganisationen statt auf Hegemonialstaaten setzen. Regionale Zusammenarbeit birgt große Potentiale für die Friedenssicherung, wenn diese eine gemeinsame Strategie verfolgt, über genügend Kapazitäten verfügt und koordiniert abläuft. Weiterlesen »


02. März 2017

Konditionalität als Mittel zur nachhaltigen Transformation

von Valeska Esch

Um demokratische und rechtsstaatliche Reformprozesse anzustoßen und zu begleiten, kann Konditionalität ein erfolgreiches Mittel sein. Dafür muss sie aber glaubwürdig, kohärent und konsequent umgesetzt werden. Die EU-Beitrittsprozesse in den Ländern des Westlichen Balkans zeigen, wie politische Umwege das Konditionalitätsprinzip untergraben können. Weiterlesen »


28. Februar 2017

Höchste Priorität für Friedenssicherung durch Konfliktprävention

von Otmar Steinbicker

Außen- und Sicherheitspolitik muss strategisch auf die Prävention von Konflikten ausgerichtet werden, denn unsere vernetzte Gesellschaft würde einen Krieg nicht überdauern. Auch in Krisen außerhalb Europas ist die Wirkung militärischer Interventionen fragwürdig: Im Zweifel sollte kein Gebrauch von militärischen Mitteln gemacht werden, wie auch die Erfahrung des bislang nur unzureichend aufgearbeiteten Einsatzes in Afghanistan zeigt. Weiterlesen »


23. Februar 2017

Friedensförderung: Ein Konzept für die deutsche internationale Politik – kein Instrument des Krisenmanagements

von Cay Gabbe

Die Bundesregierung sollte nicht nur den Aktionsplan aktualisieren, sondern mutig ein Konzept für die Friedensförderung verabschieden – als Richtschnur für die gesamte deutsche internationale Politik. Der Deutsche Bundestag sollte einen Ausschuss für Friedensförderung einführen. Weiterlesen »


21. Februar 2017

Zentral für die Krisenprävention: Ein weltweites Atomwaffenverbot

von Susanne Grabenhorst und Xanthe Hall

Ohne einen sichtbaren Fortschritt bei der nuklearen Abrüstung geraten alle Nichtverbreitungsmaßnahmen von Atomwaffen ins Stocken. Die Bundesregierung sollte nicht nur weiterhin multilaterale Abkommen über Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung vorantreiben, sondern sich auch für ein weltweites Atomwaffenverbot einsetzen. Weiterlesen »


16. Februar 2017

Haltung zeigen: Mit langfristiger Politikkohärenz Menschenrechte schützen und Frieden fördern

von Catherine Devaux

Krisenprävention ist zentral für eine Reduzierung schwerster Menschenrechtsverletzungen. Die Bundesregierung sollte daher sicherstellen, dass alle ihre Ressorts am gleichen Strang ziehen und auf Frühwarnindikatoren auch rechtzeitig Reaktionen folgen. Bei Menschenrechtsverletzungen sollte sie klar und öffentlich auftreten. Sie sollte in Zukunft den Beirat Zivile Krisenprävention stärken und sich darauf einstellen, dass Friedensförderung und Menschenrechtsverteidigung Jahrzehnte dauern können. Weiterlesen »


13. Februar 2017

Stabilisierung in akuten Krisen: Strategisch, eigenständig und komplementär

von Philipp Reder, Sven Schneider und Robin Schroeder

In akuten Krisen schafft Stabilisierung die Voraussetzungen für langfristige Konflikttransformation. Um eine politische Strategie in dieser Konfliktphase kohärent und effektiv umzusetzen, ist ein ressortgemeinsames Verständnis von Stabilisierung dringend erforderlich. Die neuen Leitlinien bieten die Chance, eine verbindliche Definition zu verankern und die zivile Handlungsfähigkeit in diesem Bereich zu stärken. Weiterlesen »


09. Februar 2017

Ein neuer Fixpunkt für die Krisenprävention: Afrikas Jugend

von Isabel Pfaff

Krisenprävention in Afrika heißt vor allem: Zukunftsperspektiven für die Jugend schaffen. Die Bundesregierung sollte sich deswegen für eine entwicklungsorientierte Handelspolitik gegenüber Afrika einsetzen. Auch durch die Förderung von Investitionen deutscher Unternehmen in Afrika und von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit kann die Bundesregierung ihrer Rhetorik zur Krisenprävention Taten folgen lassen. Weiterlesen »


07. Februar 2017

Lokal ansetzen: Beispiele für erfolgreiche zivile Konfliktbearbeitung aus der Praxis

von Thomas Rößer

Wer frühzeitig und langfristig in zivile Konfliktbearbeitung und Friedensförderung investieren möchte, sollte sich an lokalen Anforderungen ausrichten und flexibel an veränderte Bedingungen vor Ort anpassen können. Das zeigen drei Projektbeispiele des Zivilen Friedensdienstes (ZFD) im Libanon, Äthiopien und Palästina. Weiterlesen »


02. Februar 2017

Reflexion und Selbstbindung: Was Deutschland mit den Leitlinien gewinnen kann

von Jörn Grävingholt

Was wird aus den Ideen des PeaceLab2016, wenn die Leitlinien für Krisenengagement und Friedensförderung dieses Frühjahr von der Regierung beschlossen worden sind? Es bedarf institutioneller Vorkehrungen, insbesondere durch die verantwortlichen Ressorts: Erstens, um den wichtigen Diskurs weiterzuführen, der mit dem Prozess angestoßen wurde. Zweitens, um die Friedenswirkungen unseres Handelns in allen Politikfeldern mitzubedenken. Weiterlesen »


31. Januar 2017

Die Förderung von Rechtsstaatlichkeit: Nachhaltige Krisenprävention im deutschen Interesse

von Matthias Kötter

Deutsche Beiträge zur Rechtsstaatlichkeit werden in Konfliktregionen vielfach nachgefragt und bilden eine Leitidee deutscher Außenpolitik. Gerade deswegen sollte die Rechtsstaatsförderung konzeptionell stärker im deutschen Krisenengagement verankert, kontinuierlich evaluiert und in den Leitlinien priorisiert werden. Weiterlesen »


30. Januar 2017

Debattenbeiträge der Bundesministerinnen und Bundesminister

vom PeaceLab2016-Redaktionsteam

An der Debatte um die neuen Leitlinien der Bundesregierung für Krisenengagement und Friedensförderung beteiligten sich auch die Spitzen des Außen-, Entwicklungs-, Innen-, Verteidigungs- und Wirtschaftsministeriums. Hier werden die Ministerbeiträge im Überblick dargestellt. Weiterlesen »


26. Januar 2017

Mut zu mehr Prävention: Eine Zwischenbilanz des PeaceLab-Prozesses

von Frank-Walter Steinmeier

Krisenprävention und Konfliktlösung sind für die Bewahrung unseres Friedens, unserer Freiheit und unseres Wohlstands von zentraler Bedeutung und damit im ureigenen Interesse Deutschlands. Wir wollen dabei in Zukunft präventive Ansätze und zivile Mittel zur maßgeschneiderten Unterstützung politischer Strategien setzen, und dafür schlagkräftigere Strukturen innerhalb der Bundesregierung entwickeln. Weiterlesen »


26. Januar 2017

Globalisierung gerechter gestalten: Was Wirtschaftspolitik zur Krisenprävention beitragen kann

von Sigmar Gabriel

Wir müssen zivile Krisenprävention als eine gemeinschaftliche Querschnittaufgabe aller Bundesministerien verstehen; dazu bieten die Leitlinien eine neue Chance. Wirtschafts-, Handels- und Außenwirtschaftspolitik tragen dazu schon viel bei, aber es gibt noch mehr zu tun. Weiterlesen »


25. Januar 2017

Without Democracy, No Human Rights and No Peace

by Katrin Kinzelbach

Germany’s new guidelines for managing crises and conflicts should lay the ground for human rights promotion that is more courageous, political and ready for new risks. Despite old and new challenges, democracy assistance remains an important component of sustainable peacebuilding. Weiterlesen »


23. Januar 2017

PeaceLab2016 in den Medien

vom PeaceLab2016-Redaktionsteam

Als offener Debattenprozess erreicht die Diskussion um die neuen Leitlinien der Bundesregierung für Krisenengagement und Friedensförderung auch in zahlreichen Medien eine breitere Öffentlichkeit. Hier werden die Medienbeiträge über den PeaceLab2016-Prozess im Überblick dargestellt. Weiterlesen »


23. Januar 2017

No peace without peace education and education reform

by Katja Anger

Too often, education marginalizes students rather than empowering them. Peace agreements should provide for educational reforms that channel local knowledge into sustainable education systems. Utilising its comparative advantages, Germany can play a stronger role in both emergency peace education and in long-term education reforms for peace. Weiterlesen »


19. Januar 2017

Nur mit Kontext und Akteuren: Damit Instrumente auch so wirken, wie sie sollen!

von Miriam M. Müller

Krisenengagement muss von den Zielen her gedacht werden: Wo Instrumente zum Selbstzweck werden, kann mehr Schaden als Nutzen entstehen. Strategische Konzeption, Monitoring und Evaluierung müssen deshalb ausgebaut und besser auf lokale Kontexte und Akteure ausgerichtet werden. Praxis- statt Politiktauglichkeit muss im Zentrum stehen. Weiterlesen »


17. Januar 2017

Event Report: Enhancing Women’s Leadership for Sustainable Peace in Fragile Contexts in the MENA Region

by the PeaceLab2016 editorial team and BMZ

On 13 December 2016, the German Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ) and UN Women hosted an expert discussion on opportunities and challenges in enhancing women’s leadership in crisis prevention and peacebuilding with a particular focus on the MENA region. The one-day workshop was held in Berlin. Weiterlesen »


12. Januar 2017

Ohne Demokratie keine Menschenrechte und kein Frieden

von Katrin Kinzelbach

Das Projekt liberaler Frieden steckt in einer Krise. Trotz alter und neuer Widrigkeiten bleibt die Demokratieförderung richtig. Unser Engagement für die Menschenrechte muss beherzter, politischer und risikobereiter werden. Weiterlesen »


09. Januar 2017

Form follows function – auch in der internationalen Friedensförderung!

von Peter Mares

Die Leitlinien sollten Synergien zwischen der zivilen Konfliktbewältigung und der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik hervorheben. Um letztere in Zukunft effektiver zu gestalten, sollten präzise und kohärente Zielvorstellungen die zuwendungsrechtliche Ausgestaltung von Projekten bedingen – und nicht umgekehrt. Weiterlesen »


05. Januar 2017

Event report: The Future of EU Crisis Management: What expectations for Germany?

by the Friedrich-Ebert-Stiftung EU Office

On 11 November 2016, the Friedrich-Ebert-Stiftung EU Office hosted an expert roundtable with European stakeholders as part of the PeaceLab2016 process to discuss Germany’s role in future EU crisis management. The event was held in Brussels. Weiterlesen »


02. Januar 2017

Was wir von uns lernen sollten: Rechtsstaatszusammenarbeit neu denken

von Markus Böckenförde

Noch immer meint Rechtsstaatszusammenarbeit zu häufig „Rechtskulturexport“ westlicher Normen. Nachhaltig können die Entwicklung von Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechten aber nur sein, wenn diese Normen in die jeweils eigene Kultur einverleibt wurden – ein solcher gesellschaftlicher Wertewandel braucht Zeit, Geduld und die Unterstützung durch lokale Institutionen. Weiterlesen »


22. Dezember 2016

Von Elefanten und Papiertigern in der Friedensmediation

von Lars Kirchhoff, Anne Isabel Kraus und Julia von Dobeneck

Wenn es wirklich drauf ankommt, wird in internationalen Mediationsprozessen bislang noch auf politische Erfahrung statt auf erworbene Mediationskompetenz und Methoden gesetzt. Um das zu ändern, ist das Erleben von durch gute Methodik generierten, weichenstellenden Momenten in echten Prozessen entscheidend. Dafür müsste bei der Zusammenstellung von Vermittlungsteams stärker auf den Einbezug methodischer ExpertInnen geachtet werden. Die Bundesregierung sollte ihr Engagement in der Friedensvermittlung in Zukunft explizit auf das professionelle Zusammenspiel von politischen und methodischen Ressourcen ausrichten. Weiterlesen »


21. Dezember 2016

Veranstaltungsbericht: Privatwirtschaft in der Krisenprävention und Friedensförderung

vom PeaceLab2016-Redaktionsteam

Am 22. November veranstaltete der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) ein Fachgespräch über die neuen Leitlinien der Bundesregierung zu Krisenengagement und Friedensförderung. 25 Teilnehmer aus Industrie, Verbänden und verschiedenen Ressorts der Bundesregierung diskutierten dabei über die Rolle der Privatwirtschaft in der Krisenprävention. Weiterlesen »


20. Dezember 2016

Veranstaltungsbericht: „Im Irak hat Stabilisierung Vorrang vor Demokratisierung“

von Stefan Stahlberg (Konrad-Adenauer-Stiftung)

Am 14. Dezember diskutierten Dr. Markus Ederer, Staatssekretär im Auswärtigen Amt, und Roderich Kiesewetter, Mitglied des Bundestages, im Gespräch mit Sylke Tempel (DGAP) am Beispiel des Irak über die Frage, wie Krisenengagement, Stabilisierung von Konfliktgebieten und die Bekämpfung von Fluchtursachen in der Praxis gelingen können. Die Diskussion wurde von der Konrad-Adenauer-Stiftung organisiert und fand in Berlin statt. Weiterlesen »


19. Dezember 2016

Unsichtbares Nischenthema? Wer nicht streitet hat schon verloren!

von Sarah Brockmeier

Nicht nur die Bundesregierung sollte ihre Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik verstärkt und besser erklären. Auch Experten in Think Tanks, Universitäten und NGOs sind gefragt, die Möglichkeiten, Grenzen und Dilemmata der Krisenprävention und Friedensförderung einer breiteren Bevölkerung zu vermitteln. Wenn wir dadurch mehr Raum für bessere Politik schaffen könnten, hätten wir alle etwas davon. Weiterlesen »


15. Dezember 2016

Privatwirtschaft systematisch in Krisenprävention und Friedensförderung integrieren

von Isabel Ebert und Maximilian Spohr

Wirtschaftsunternehmen können in Krisenregionen ihren politischen Einfluss dazu nutzen, demokratische und rechtsstaatliche Strukturen zu fördern. Die neuen Leitlinien können einen Anstoß dazu geben, Unternehmen eine deutlich größere Rolle in der Krisenprävention, Konfliktlösung und Friedenskonsolidierung zuteilwerden zu lassen. Weiterlesen »


14. Dezember 2016

Event Report: Early Warning/Early Action – Lessons from Burundi and South Sudan

by the PeaceLab2016 editorial team

On 26 October 2016, Foresight Intelligence, the Global Public Policy Institute (GPPi) and the German Federal Foreign Office hosted an expert workshop on early warning and early action in the recent cases of conflict in Burundi and South Sudan. The event was held in Berlin. Weiterlesen »


12. Dezember 2016

Europäisch und abgestimmt: Zivile Krisenprävention und Konfliktbearbeitung als Markenkern unserer Außenpolitik

von Thorsten Frei

Die neuen Leitlinien müssen den Rahmen für ein eigenständigeres und besser vernetztes europäisches Handeln schaffen und ein Signal setzen für mehr Austausch zwischen Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Politik. Um zukünftig schnellere und besser abgestimmte Entscheidungen zu treffen, sollte die Bundesregierung den Ressortkreis Zivile Krisenprävention neu organisieren. Weiterlesen »


08. Dezember 2016

Veranstaltungsbericht: Zwischen Anspruch und Wirklichkeit: Wie werden politische und soziale Zielsetzungen in Krisengebieten umgesetzt?

von GIZ, Help – Hilfe zur Selbsthilfe, KfW und der Welthungerhilfe

Am 17. November kamen VertreterInnen von verschiedenen deutschen Nichtregierungsorganisationen, Durchführungsorganisationen, Ressorts und Think Tanks in der GIZ-Repräsentanz Berlin zusammen. Gemeinsam wurde diskutiert, wie die Umsetzungserfahrung in Krisengebieten in den Leitlinienprozess der Bundesregierung einfließen kann. Weiterlesen »


07. Dezember 2016

Veranstaltungsbericht: Den eigenen Waffen begegnen

vom Bundesverband Sicherheitspolitik an Hochschulen (BSH)

Passen Krisenprävention und Rüstungslieferungen zusammen? Dieser Frage gingen am 27. Oktober knapp 100 Studierende im Austausch mit Experten aus Wissenschaft und Politik an der Universität Heidelberg nach. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Bundesverband Sicherheitspolitik an Hochschulen (BSH) im Rahmen der PeaceLab2016-Debatte. Weiterlesen »


06. Dezember 2016

Und wir sprechen doch dieselbe Sprache!

von Andreas Steinmetz

Ein Engagement in Krisenprävention und Krisenreaktion muss von übergeordneten politischen Zielen geleitet werden. Dafür sind auch mehr institutionelle Maßnahmen notwendig, um die Zusammenarbeit zwischen den Ressorts phasenübergreifend zu verbessern. Nicht die maximale, sondern die optimale Kooperation ist hier gefragt. Weiterlesen »


05. Dezember 2016

Übersicht: Alle PeaceLab2016-Veranstaltungen

vom PeaceLab2016-Redaktionsteam

Im Rahmen der Debatte um die neuen Leitlinien der Bundesregierung für Krisenengagement und Friedensförderung finden zwischen Juli und Dezember 2016 insgesamt 28 Veranstaltungen von verschiedenen Akteuren aus Politik, Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft statt. Hier finden Sie alle PeaceLab2016-Veranstaltungen im Überblick. Weiterlesen »


01. Dezember 2016

Krisenprävention: Unsere Verantwortung als Parlamentarier

von Andreas Nick

Deutschland und Europa werden zukünftig mehr Verantwortung für ihre Sicherheit übernehmen müssen. Für Parlamentarier als Außenpolitiker stehen in der Krisenfrüherkennung und -reaktion vier Aufgaben im Vordergrund: Die politische Bewertung der Krisensituation, die Kommunikation mit der politischen Öffentlichkeit, die demokratische Legitimation der zu treffenden Entscheidungen und die Bereitstellung der notwendigen Ressourcen. Weiterlesen »


29. November 2016

Reaktion: Gegen den vernetzten Ansatz

von Jan Gildemeister und Wolfgang Burggraf

Als Antwort auf den PeaceLab2016-Beitrag von Verteidigungsministerin von der Leyen vom 24. November haben die Friedensverbände „Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden“ (AGDF) und die „Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden“ (EAK) die folgende Reaktion verfasst. Weiterlesen »


28. November 2016

Geduldige Zimmermannsarbeit: Den Dialog zwischen Friedensforschung und Politik produktiver gestalten

von Ulrich Schneckener

Die Leitlinien sollten das breite disziplinäre Spektrum der Friedens- und Konfliktforschung als Teil der „Friedens-Infrastruktur“ in Deutschland aufnehmen und die Rolle wissenschaftlicher Beratung bei der Umsetzung der Leitlinien bekräftigen. Wissenschaftlich begleitete Evaluierungen sowie eine jährliche „Peace-Review“-Konferenz könnten den stärkeren Austausch zwischen Wissenschaft und Politik fördern. Weiterlesen »


24. November 2016

Zivil-militärisches Krisenengagement: Neue Wege gehen, alte Hürden überwinden

von Ursula von der Leyen

Strategien und Mittel zur Krisenprävention und Krisenbewältigung müssen so breit gefächert sein wie die Herausforderungen, denen sie gerecht werden müssen. Die immer komplexeren Krisen und Konflikte rings um den Globus verlangen eine engere Vernetzung von Diplomatie, Entwicklungspolitik, zivilen Akteuren und Streitkräften als bisher. Der alte Antagonismus von ‚zivil‘ und ‚militärisch‘ hilft dabei nicht weiter. Weiterlesen »


23. November 2016

Event Report: Stabilization Instruments Revisited: Increasing the Likelihood of Positive Impact

by the Center for International Peace Operations (ZIF)

On 19 October 2016, the Center for International Peace Operations (ZIF) organized a workshop on stabilization instruments to offer a forum for an open exchange and a fresh look at approaches to stabilization, with a view to making policy recommendations for the Government Guidelines for Crisis Engagement and Peacebuilding. The workshop was held in Berlin. Weiterlesen »


22. November 2016

Geschlechterperspektive durchgehend in Leitlinien integrieren – Zugang zu Menschenrechten für Frauen fördern

von Anne Rennschmid

Ohne eine Genderperspektive ist ein umfassendes Lagebild nicht möglich – und damit auch keine angemessene Politik. Die Leitlinien müssen für jede Phase des Konfliktzyklus die unterschiedlichen Perspektiven von Frauen und Männern integrieren, die auf deren jeweiligen gesellschaftlichen Rollen beruhen. Vermieden werden sollte ein von anderen Kapiteln getrennt stehender Zusatz unter der Überschrift „Gendermainstreaming/ Frauenrechte“. Weiterlesen »


17. November 2016

Geographische Schwerpunktsetzung – einen Anfang wagen!

von Mathias Krämer

Deutschland sollte sich für eine klare geographische Prioritätensetzung im Krisenengagement auf nationaler und EU-Ebene einsetzen. Dafür muss die Bundesregierung gemeinsam ihre Interessen definieren und ein Gremium für einen regelmäßigen Austausch zur gemeinsamen Festlegung, Evaluierung und Anpassung von ihren Schwerpunkten schaffen. Weiterlesen »


16. November 2016

“Business as usual” wird nicht reichen – Ein Plädoyer für die Stärkung internationaler Polizeieinsätze

von Annika Hansen

Deutsche Polizisten werden in internationalen Missionen dringend gebraucht. Die Leitlinien sollten neue Ansätze aus der „Review of the UN Police Division“ und einem überfraktionellen Antrag des Bundestags verankern und sich der kontinuierlichen Verbesserung dieses für die Friedenssicherung unabdingbaren Instruments verpflichten. Weiterlesen »


16. November 2016

Veranstaltungsbericht: Perspektiven des zivil-militärischen Krisenmanagements

von Karl-Heinz Kamp

Am 12. Oktober 2016 veranstalteten das Bundesministerium der Verteidigung und die Bundesakademie für Sicherheitspolitik den PeaceLab2016-Workshop „Perspektiven des zivil-militärischen Krisenmanagements“. Der folgende Text fasst die Schwerpunkte der in Berlin abgehaltenen Diskussion zusammen. Weiterlesen »


14. November 2016

Projektumsetzung in Krisengebieten: Herausforderungen, Lernerfahrungen, Perspektiven

von Tanja Gönner

Komplexe Herausforderungen in Krisenregionen betreffen die Umsetzung von Projekten der internationalen Zusammenarbeit zunehmend. Vor diesem Hintergrund sind drei Themen für die Leitlinien zu Krisenengagement und Friedensförderung besonders wichtig: Die Gestaltung von Übergängen zwischen kurzfristiger Stabilisierung und strukturbildender Entwicklungszusammenarbeit, eine stärkere Vernetzung zwischen Politik- und Umsetzungsebene sowie die Entwicklung ressortübergreifender Strategien mit klarer gemeinsamer Zieldefinition für einzelne Regionen und Länder. Weiterlesen »


10. November 2016

Event Report: Preventing Crises, Preventing Atrocities

by the Global Public Policy Institute (GPPi)

On October 20, the Global Public Policy Institute (GPPi), the US Holocaust Memorial Museum and Genocide Alert organized a roundtable on “Preventing Crises, Preventing Atrocities: Lessons and Opportunities for Transatlantic Cooperation.” The event was held at the BMW Foundation Herbert Quandt in Berlin. Weiterlesen »


09. November 2016

Mehr Wissenschaft für bessere Politik? Hürden, Optionen und etwas Evidenz

von Lars Brozus

Die friedens- und sicherheitspolitische Forschung will ihre Erkenntnisse von der Politik besser genutzt sehen, und Politiker wollen von der Forschung mehr beraten werden. Alles gut? So einfach ist es nicht: Wenn Wissenschaft zu mehr als dekorativen Zwecken genutzt werden soll, muss die Arbeitspraxis der Politik dies erst einmal ermöglichen. Weiterlesen »


07. November 2016

„Aktion für den Frieden – statt Reaktion auf Krisen“

vom Konsortium Ziviler Friedensdienst

In diesem Interview plädiert Jürgen Deile, Sprecher des Konsortiums Ziviler Friedensdienst, für eine strategische, enge und inklusive Zusammenarbeit mit lokalen zivilgesellschaftlichen Akteuren. Die neuen Leitlinien sollten zivilgesellschaftliche Kooperationen als eigenständige Initiativen stärken und schützen sowie die Vernetzung der nationalen und internationalen Friedensakteure voranbringen. Das Gespräch führte Martina Rieken vom ZFD. Weiterlesen »


04. November 2016

Forderungen aus dem Bundestag zu den geplanten Leitlinien

vom PeaceLab2016-Redaktionsteam

Neben einer Reihe von zivilgesellschaftlichen Akteuren, Wissenschaftlern und Vertretern der Bundesregierung beteiligen sich auch zahlreiche Bundestagsabgeordnete und -fraktionen an der Debatte um die neuen Leitlinien für Krisenengagement und Friedensförderung. Hier werden ihre Beiträge und Positionen gesammelt dargestellt. Weiterlesen »


03. November 2016

Der „Primat des Politischen“: Was tun, wenn Ordnung zerfällt und Krisen sich häufen?

von Klaus Naumann

Das deutsche Engagement in Krisenprävention, Stabilisierung und Friedensförderung sollte politischer, strategischer und sichtbarer werden. „Mehr Strategie“ heißt konkret: ressortgemeinsam Prozesse gestalten, Ziele und Mittel festlegen, regelmäßig nachsteuern, zusammen ein konsistentes strategisches Narrativ entwickeln und dieses durch die Wechselfälle des Krisenengagements durchhalten. Weiterlesen »


01. November 2016

Ein Thema für die Leitlinien: Abrüstung und Rüstungskontrolle

von Ute Finckh-Krämer

Abrüstung und Rüstungskontrolle sollten in den Leitlinien stehen, denn sie können Raum für Friedensprozesse und Deeskalation schaffen. Auch der Erhalt des deutschen Expertenwissens in naturwissenschaftlicher Friedensforschung muss sichergestellt werden. Zuständigkeiten sollten im Auswärtigen Amt gebündelt und systematisch mit Krisenpräventionsarbeit verzahnt werden. Weiterlesen »


31. Oktober 2016

Deutschlands neue Verantwortung: Konfliktprävention und Konfliktbearbeitung

von Stefan Liebich

In den neuen Leitlinien drohen zivile Mittel innerhalb des sogenannten „vernetzten Ansatzes“ unterzugehen. Deutschlands Engagement sollte gewaltfrei und zivil sein. Es ist an der Zeit, neue Schritte zu wagen: Die Reform der Vereinten Nationen, das Verbot von Waffenexporten mindestens in Konfliktregionen und den Stopp der Ertüchtigungsinitiative. Weiterlesen »


26. Oktober 2016

Wie Menschenrechtsarbeit Konfliktursachen bekämpfen kann

von Beate Rudolf

Strukturelle Benachteiligung und Diskriminierung einzelner Gruppen sind häufig eine Ursache von Konflikten. Ein menschenrechtlicher Ansatz hilft, solche Ursachen anzugehen. Es gilt, ins Gespräch mit betroffenen Gruppen zu kommen, gleichberechtigten Zugang zu Ressourcen zu schaffen, systematische Menschenrechtsverletzungen anzugehen und Machtungleichgewichte zu beseitigen. Weiterlesen »


26. Oktober 2016

Veranstaltungsbericht: Zivilgesellschaft in der Krisenprävention und Friedensförderung

vom PeaceLab2016-Redaktionsteam und den Veranstaltern

Am 5. Oktober 2016 veranstalteten die Plattform Zivile Konfliktbearbeitung, das Forum Menschenrechte, der Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe und das Konsortium Ziviler Friedensdienst den PeaceLab2016-Workshop „Zivilgesellschaft als Akteur zur Prävention von Gewaltkonflikten und für Friedensförderung“. Weiterlesen »


26. Oktober 2016

Event Report: Youth in Conflict

by Polis180 and the PeaceLab2016 editorial team

On 6 October 2016, Polis180 organized a workshop bringing together 35 students and young professionals from different countries to discuss the role of youth in conflict and to develop recommendations for the German government’s new guidelines on crisis prevention, stabilization and peacebuilding. Weiterlesen »


25. Oktober 2016

Der kulturellen Dimension der Friedensförderung mehr Beachtung schenken!

von Matthias Neef

Um die Effektivität, Legitimität und Nachhaltigkeit stabilisierender und friedensfördernder Maßnahmen zu verbessern, muss kulturellen Aspekten stärkere Beachtung zukommen. Denn letztendlich ist es eine lokale Kultur, die den Handlungsrahmen der bi- und multilateralen Friedenspolitik setzt und die vorgibt, was möglich ist – und was nicht. Weiterlesen »


20. Oktober 2016

Krisenprävention von den Zielen her denken

von Ursula Schröder

Ein friedenspolitischer Fokus im Bereich der Krisenprävention ist mehr als eine normative Positionierung. Er ist notwendige Voraussetzung einer nachhaltigen und globalen Sicherheitspolitik. Die Wahl der Instrumente und die Methoden ihrer Evaluation müssen der politischen Zielsetzung entsprechen, nicht umgekehrt. Weiterlesen »


19. Oktober 2016

A Double-Edged Sword: Targeted Sanctions as a Crisis Prevention Tool

by Marcos Tourinho

Targeted sanctions can be an effective instrument in crisis prevention – particularly when combined with mediation efforts – but they need to be used with great caution. Germany should push for significant reforms of the UN and EU sanctions regimes in order to increase their effectiveness, avoid adverse humanitarian impact and human rights violations, and to ensure coherence between multiple sanctions regimes. Weiterlesen »


19. Oktober 2016

Event Report: How Can International Actors Support Transitional Justice Processes?

by FriEnt and the PeaceLab2016 editorial team

On 27 September 2016, the FriEnt workshop “Pathways to just and sustainable peace: How can international actors support transitional justice processes?” brought together representatives from civil society, academia, and government ministries at the Federal Foreign Office in Berlin. Weiterlesen »


18. Oktober 2016

Verzweifelt gesucht: Deutsche Polizei

von Edelgard Bulmahn

Deutschland muss mehr Polizeikräfte in Friedenseinsätze entsenden, forderte Edelgard Bulmahn diesen Sommer. Dafür bedarf es einer umfassenden Bund-Länder-Vereinbarung, die die notwendigen, dauerhaften finanziellen Voraussetzungen und die organisatorischen Strukturen schafft. Weiterlesen »


17. Oktober 2016

Die Prävention von Massenverbrechen muss Priorität sein!

von Gregor Hofmann

Klassische Krisenprävention reicht für die Verhinderung von Massenverbrechen nicht aus: Notwendig sind zusätzliche, ganz spezifischen Schwerpunktsetzungen dort, wo Deutschland bislang blinde Flecken hat und den Tätern die Verübung von Massenverbrechen zu leicht macht. Die neuen Leitlinien sollten daher die Prävention von Massenverbrechen als eigenständigen Ansatz verankern. Das hieße, die frühe Erkennung von Risikofaktoren zu fördern, entschlossen gegen Anstifter und Täter vorzugehen und den Schutz von Zivilisten in VN-Friedenseinsätzen zu stärken. Weiterlesen »


13. Oktober 2016

„Ertüchtigung“ kritisch überprüfen: Keine Militärfinanzierung auf Kosten von Entwicklung

von Martina Fischer

Die EU-Kommission möchte das „Instrument für Stabilität und Frieden“ umfunktionieren und daraus zukünftig auch Ausrüstung und Ausbildung für Streitkräfte in Drittstaaten finanzieren. Dass diskutiert wird, dafür auch Mittel aus dem Instrument für Entwicklung zu verwenden, ist ein Tabubruch. Notwendig ist eine bessere Abstimmung von Ressorts und Instrumenten, nicht eine Vermischung von Haushaltstöpfen. Dies sollte auch die Bundesregierung im Leitlinienprozess beachten und sich von diesem Projekt distanzieren. Weiterlesen »


11. Oktober 2016

Towards An Integrated Approach to Conflicts and Crises: Germany's Central Role in European Conflict Prevention, Stabilization and Peacebuilding

by Helga Maria Schmid

There are three priorities for the future of conflict prevention, stabilization and peacebuilding that Germany and the EU have in common: First, to invest early in prevention. Second, to pursue a political approach to stabilization with the long-term objectives in mind and third, to invest in multi-layered and multi-dimensional peace processes that build on mutual comparative advantages, and reach all parts of conflict-affected societies. Weiterlesen »


10. Oktober 2016

Der vernetzte Ansatz: Was Deutschland von den Vereinten Nationen lernen kann

von Ekkehard Griep

Die Vereinten Nationen sind Vorreiter beim mehrdimensionalen Denken und Handeln: In Friedenseinsätzen werden zivile, polizeiliche und militärische Komponenten unter gemeinsamer Leitung miteinander verknüpft. Deutschland sollte aus diesem Erfahrungsschatz schöpfen. Denn ein integriertes Vorgehen dient der Krisenprävention. Weiterlesen »


06. Oktober 2016

Zivile Krisenprävention verbessern: Der Beitrag der Friedens- und Konfliktforschung

von Nicole Deitelhoff und Christopher Daase

Um nachhaltigen Erfolg in der zivilen Krisenprävention zu sichern, sollte die Bundesregierung systematischer auf das Wissen aus der Friedens- und Konfliktforschung zurückgreifen. Gleichzeitig müssen die Forscher ihr Wissen nutzerfreundlicher zur Verfügung stellen. Denn Forschung, die nicht für die Praktiker aufbereitet ist, wird von diesen einfach ignoriert. Weiterlesen »


06. Oktober 2016

A New Agenda for Peace: Start with a Look in the Mirror

by Jonathan Cohen

In his speech at FriEnt’s 15th anniversary on 14 September 2016, Jonathan Cohen asked: How can we make peacebuilding more effective? His answer: Involve locals, broaden peace negotiations, make interventions less securitized and more political and be aware of power relations. Above all, peacebuilders should recognize the political impact of their own actions. Weiterlesen »


06. Oktober 2016

Event Report: The 'Technocracy Trap' of State-Building – How to Improve the Effectiveness and Legitimacy of Security and Justice Sector Reforms

by SFB700

On 14 September 2016, 60 experts from civil society, academia, international organisations and German ministries gathered at the German Federal Foreign Office to discuss Germany’s engagement in supporting justice and security sector reforms (JSSR). Weiterlesen »


05. Oktober 2016

Eine verlorene Generation? Warum sich Investitionen in die Jugend lohnen

von Christoph Abels

Jungen Menschen kommt eine entscheidende Rolle bei der Schaffung eines nachhaltigen Friedens zu. Die Leitlinien sollten daher konkrete Maßnahmen aufzeigen, wie Jugendlichen eine Zukunft und Stimme gegeben werden kann – sowohl hier als auch in Krisengebieten. Nicht zuletzt weil Jugendliche, die ihre Lebensperspektiven verloren haben, anfälliger für Extremismus sind. Weiterlesen »


04. Oktober 2016

„It’s the prevention, stupid!“ Bausteine für ein besseres deutsches Krisenengagement

von Almut Wieland-Karimi

Am deutschen Gerüst für zivile Krisenprävention muss an einigen Stellen weiter gebaut werden: Eine stärkere Fokussierung, bessere Managementkenntnisse, Mediation als Präventionsinstrument und der Aus- und Umbau des ZIF sind nur einige vielversprechende Bausteine. Weiterlesen »


29. September 2016

Ein Nationaler Sicherheitsberater - nur Zeremonienmeister oder Schlüsselfigur für eine ganzheitliche Sicherheitspolitik?

von Christian Thiels

Das Problem der Zersplitterung der deutschen Sicherheitspolitik entlang der einzelnen Ressorts könnte durch die Berufung eines Nationalen Sicherheitsberaters gelöst werden. Er hätte Ministerrang und säße dem Bundessicherheitsrat vor. So gestärkt, könnte letzterer endlich das Koordinierungsgremium werden, als das er geschaffen worden war. Weiterlesen »


29. September 2016

10 Tips for Increasing Political Engagement for SSR

by Thammy Evans

In a recent post on the ISSAT blog, Thammy Evans explains what a more political approach to security sector reform requires. The problem is not a lack of political will in Host Nations per se, she writes. It is much more a matter of where existing political will is directed, and how it can be incentivized to enable effective and accountable reform of the security sector. Weiterlesen »


28. September 2016

Entwicklung ist der Schlüssel zur Vermeidung und Bewältigung von Krisen

von Gerd Müller

Das BMZ ist Friedens- und Zukunftsministerium. Entwicklungszusammenarbeit kann auf viele Jahre Erfahrung bei Krisenprävention, Krisenbewältigung und Friedensförderung zurückblicken. Die daraus erwachsenen Standards können ressortübergreifend als Vorbild dienen. Und wir sollten über die Einführung einer „entwicklungspolitischen Unbedenklichkeitsprüfung“ nachdenken. Weiterlesen »


27. September 2016

Krisenprävention aus Sicht des Bundesministeriums des Innern (BMI)

von Thomas de Maizière

Die Grenzen zwischen innerer und äußerer Sicherheit verschwimmen zunehmend. Die Bündelung der im Bundesinnenministerium und seinen Behörden vorhandenen Fähigkeiten im Rahmen neuer strategischer Ansätze für Auslandseinsätze im Bereich des internationalen Krisenmanagements ist zwingend. Im Sinne eines kohärenten Ansatzes müssen diese Fähigkeiten in den neuen Leitlinienprozess integriert und mit den Fähigkeiten anderer Ressorts vernetzt werden. Weiterlesen »


27. September 2016

Veranstaltungsbericht: Agenda 2030, ziviles Krisenengagement und Friedensförderung

vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Am 8. September veranstaltete das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) einen PeaceLab2016-Workshop zum Thema "Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung und ihre Bedeutung für ziviles Krisenengagement und Friedensförderung". Weiterlesen »


22. September 2016

Tough but essential: Germany’s political engagement with crisis prevention in Africa

by Comfort Ero

In recent years, Germany has stepped up its engagement in Africa, notably in Mali. But there is room for improvement: In concert with the EU, UN and regional partners, Germany should lead the way to a more strategic political engagement with crisis prevention on the continent. Weiterlesen »


21. September 2016

Kein Blick in die Kristallkugel: Early Action durch bessere Kommunikation und Entscheidungsorganisation

von Christoph Meyer

Deutschland braucht ein Frühwarnsystem, das mehr Austausch zwischen Experten und Entscheidungsträgern zulässt, schnell und unbürokratisch reagiert und unbequeme Warnungen belohnt. Damit das gut funktioniert, müssen die Medien und die Zivilgesellschaft ein kritisches Umfeld schaffen. Weiterlesen »


20. September 2016

Wegweiser Agenda 2030: Die Bundesregierung braucht einen Konflikt-TÜV!

von Christoph Bongard

Sich die Agenda 2030 als Vorbild zu nehmen, bedeutet, über die Auswirkungen des eigenen Handelns nachzudenken, Partnern zuzuhören und weitsichtigere Programme zu fördern. Die Leitlinien sollten das Ziel einer vorausschauenden und nachhaltigen Strategie der Friedensförderung verankern – jenseits des ständigen Krisenmodus. Weiterlesen »


15. September 2016

Relationship advice for crisis managers

by Richard Gowan

When a crisis looms, relationships with political leaders in countries at risk can tip the scales for or against violence. Germany needs to get better at analyzing what drives decision-makers and urge its diplomats, NGOs and political foundations to build trust and lasting relationships with political leaders in fragile states. Weiterlesen »


15. September 2016

Veranstaltungsbericht: Leitbild Friedensgestaltung in den neuen Leitlinien

vom PeaceLab2016-Redaktionsteam

Am 6. September veranstalteten die Evangelischen Akademien gemeinsam mit dem Beirat Zivile Krisenprävention einen PeaceLab2016-Workshop zum Thema „Leitbild Friedensgestaltung in den neuen Leitlinien für Krisenengagement und Friedensförderung“. Weiterlesen »


14. September 2016

Militäreinsätze bringen keinen Frieden

von Wolfram Rohde-Liebenau

Um Frieden zu schaffen, sollte Deutschland sich nicht an internationalen Interventionen beteiligen, sondern mehr Geld in zivile Ansätze investieren. Eine Antwort auf den PeaceLab2016-Beitrag von Klaus Naumann. Weiterlesen »


13. September 2016

Eine Chance für mehr zivile Mittel, Politikkohärenz und Menschenrechte

von Elisabeth Strohscheidt

Die neuen Leitlinien können auf die Stärken des Aktionsplans von 2004 aufbauen, müssen aber auch wichtige Lücken schließen. Vor allem gilt es, Friedensanstrengungen nicht durch eine verfehlte Rüstungsexport-, Rohstoff- oder Handelspolitik zunichte zu machen und den Schutz von Menschenrechten zu integrieren. Weiterlesen »


08. September 2016

Diplomaten an die Front! Krisenprävention braucht das richtige Personal

von Gerrit Kurtz

Die Bundesregierung braucht mehr Diplomaten in Krisenländern. In krisengeschüttelten Staaten kommt diesen eine Schlüsselrolle zu, um die häufig beklagte Lücke zwischen Frühwarnung und entschiedenem Handeln zu überbrücken. Das deutsche Botschaftspersonal braucht eine bessere Vorbereitung, zusätzliche Ressourcen und ein offenes Ohr in der Zentrale. Weiterlesen »


07. September 2016

Mein Freund der Warlord: Wer mit Militärs zusammenarbeitet, sollte sich seine Freunde gut aussuchen

von Steffen Eckhard und Marius Müller-Hennig

Politisches Kapital ist zentral für eine erfolgreiche deutsche Unterstützung von Sicherheitssektorreformen (SSR), argumentieren Steffen Eckhard und Marius Müller-Hennig in einem Beitrag für das Journal Internationale Politik und Gesellschaft (IPG) im November 2015. Weiterlesen »


06. September 2016

Eine feministische Außenpolitik für Deutschland!

von Sonja Schiffers und Vera Lamprecht

Obwohl Frauen in besonderem Maße von Konflikten und deren Folgen betroffen sind und ihre Partizipation in Friedensprozessen den Erfolg von Friedensabkommen signifikant erhöht, bleiben sie als Akteure in Friedensprozessen stark marginalisiert. Daher sollte „Frauen, Frieden und Sicherheit“ als Teil einer feministischen Außenpolitik ein Schwerpunkt der neuen Leitlinien werden. Weiterlesen »


01. September 2016

Wie eine bessere deutsche Afghanistanpolitik aussehen sollte

von Michael Daxner

Am Beispiel der deutschen Afghanistanpolitik in den letzten Jahren zeigt sich, dass die öffentliche Informations- und Kommunikationspolitik verbessert, die Wissenschaft und Praxis mehr aufeinander abgestimmt, die Diaspora stärker eingebunden sowie Migrations- und Diasporapolitik miteinander verbunden werden sollten. Weiterlesen »


31. August 2016

Ausweg oder Sackgasse? Die wachsende Verzahnung von humanitärer Hilfe und Friedensarbeit

von Marina Peter

In einem Beitrag für die Arbeitsgemeinschaft Frieden und Entwicklung (FriEnt) im April 2016 zeigt Marina Peter am Beispiel des Südsudan auf, dass eine verstärkte Koordination und Zusammenarbeit zwischen humanitären, Entwicklungs- und Friedensakteuren notwendig ist – bei einer klaren Rollenverteilung und unter maßgeblichem Einfluss lokaler Akteure. Weiterlesen »


30. August 2016

Keine Angst vor Evaluierungen!

von Andreas Wittkowsky

Gute Evaluierungen können die Wirksamkeit stabilisierender und friedensfördernder Interventionen steigern. Wichtig sind praxisorientierte Evaluierungsansätze, stringente Plausibilitätsüberlegungen und urteilsfähige Evaluatoren. Die neuen Leitlinien sollten ressortübergreifende Evaluierungsplanungen und –auswertungen stärken. Weiterlesen »


25. August 2016

Paris to Berlin: Just Do It!

by Manuel Lafont Rapnouil

France appreciates Germany’s willingness to engage in Africa, and to send not just cash but also military assets. As Berlin rethinks its stabilisation doctrine, the key lesson from Paris is not to shy away from the core political and security issues—and to take necessary risks, including military ones. Weiterlesen »


24. August 2016

Deutsche Selbstlähmung beenden: Aktiv handeln und alle Optionen prüfen

von Klaus Naumann

Wer Frieden schaffen bzw. erhalten will, muss Politik mitgestalten und alle Optionen – einschließlich des Einsatzes militärischer Mittel – kennen und nutzen, meint Klaus Naumann in einem Beitrag für die Heinrich-Böll-Stiftung 2015. Weiterlesen »


23. August 2016

Aus Erfahrung lernen: Transformationsprozesse als Lernprozesse verstehen

von Cornelia Brinkmann

Deutschland ist in ziviler Friedensförderung bereits gut aufgestellt, trotz Problemen bei Kohärenz, Koordination und Kooperation. Noch besser wäre es, Transformationsprozesse als Lernprozesse zu gestalten und die Erfahrungen der Friedensfachkräfte stärker zu berücksichtigen. Weiterlesen »


18. August 2016

Creating Fit-for-Purpose Peacebuilding Evaluation: Three Key Investments

by Andrew Blum

Monitoring and evaluation (M&E) processes for conflict prevention programs need to be adapted to their unstable and fluid contexts. Donors should build closer partnerships with implementers, provide adequate resources for (shared) data collection, and develop indicators to make credible long-term claims. Weiterlesen »


18. August 2016

Grundlagendokumente: Aktionsplan, Leitlinien Fragile Staaten, zivilgesellschaftliche Stellungnahmen

vom PeaceLab2016-Redaktionsteam

Mit den neuen Leitlinien möchte die Bundesregierung zum Frühjahr 2017 ein neues Grundlagendokument für deutsches Krisenengagement und Friedensförderung vorlegen. Ein Rückblick auf die zivilgesellschaftliche Debatte um deutsche Krisenprävention in den vergangenen zwölf Jahren liefert bereits wichtige Ansatzpunkte für die Diskussionen der kommenden Monate. Weiterlesen »


17. August 2016

Deutsches Tandem für Krisenprävention: Multilaterale Friedenseinsätze und proaktive Friedenspolitik

von Almut Wieland-Karimi

In ihrem 2014 erschienenen Beitrag zum Blog „Review 2014 – Außenpolitik weiter denken“ fordert Almut Wieland-Karimi, Deutschland sollte nicht nur bei der Scheckbuchdiplomatie ein Musterschüler sein, sondern in der Friedenspolitik den schönen Absichten Taten folgen lassen. Weiterlesen »


16. August 2016

Prioritäten, Voraussetzungen und Gestaltungsansätze erfolgversprechender Krisenprävention

von Hans-Joachim Giessmann

Deutsche Krisenprävention muss normativ verankert, vorausschauend und nachhaltig sein. Dafür gilt es Prioritäten zu setzen und geltendes Völkerrecht durchzusetzen statt selbst am Grundgesetz zu rütteln. Ein deutlicher Ausbau von Mediation und Mediationsunterstützung sind dafür besonders geeignet. Weiterlesen »


14. August 2016

PeaceLab2016: A Fresh Look at Crisis Prevention

by the PeaceLab2016 editorial team

“We need your critical questions, experience, ideas and suggestions. We should talk frankly about where we are doing well and where and how we can become even better and more efficient.” (Frank-Walter Steinmeier at the PeaceLab2016 kick-off conference, July 5, 2016) Weiterlesen »


11. August 2016

Germany should prioritize mass atrocity prevention

by Simon Adams

More resources and diplomatic imagination are needed to achieve an equilibrium shift away from crisis response and towards conflict prevention. Berlin should use its flexible and well-regarded diplomacy to strengthen the global commitment to the Responsibility to Protect and focus on the practical means to prevent mass atrocities. Weiterlesen »


11. August 2016

Leitbild „Gemeinsame Sicherheit“: Das Friedensgebot des Grundgesetzes konkretisieren

von Ulrich Frey

In seinem 2014 erschienen Beitrag zum Blog „Review 2014 – Außenpolitik weiter denken“ fordert Ulrich Frey, Deutschland solle statt einer Sicherheits- besser einer Friedenslogik folgen. Grundlage könnte ein Leitbild der „gemeinsamen Sicherheit“ im Sinne Olof Palmes sein. Weiterlesen »


10. August 2016

Stellungnahmen aus der Zivilgesellschaft zu den geplanten Leitlinien

vom PeaceLab2016-Redaktionsteam

Zum Auftakt der Debatte um die neuen Leitlinien äußerten sich eine Reihe zivilgesellschaftlicher Akteure, die bei der Krisenprävention, Stabilisierung und Friedensförderung engagiert sind. Ihre Stellungnahmen liefern bereits wichtige Vorschläge für die Debatte der kommenden Monate. Weiterlesen »


08. August 2016

Mehr deutsches Personal für Friedenseinsätze der Vereinten Nationen

von Daniel Maier

Deutschland hat ein elementares Interesse an der effektiven Umsetzung von Friedensmissionen der Vereinten Nationen. Die Bundesregierung sollte sich personell erheblich stärker an diesen Missionen beteiligen. Nur so wird sie diese auch in Zukunft mitgestalten können. Weiterlesen »


04. August 2016

Lehren aus Afghanistan: Raum für Gesellschaftsreformen schaffen

von Michael Daxner

In seinem 2014 erschienen Beitrag zum Blog „Review 2014 – Außenpolitik weiter denken“ argumentierte Michael Daxner, Deutschland könne nicht einerseits einen neuen Staat aufbauen – und dann die Menschen sich selbst überlassen. Er fordert, politische und soziale Räume zu schaffen, in denen sich eine Gesellschaft entfalten kann. Weiterlesen »


04. August 2016

Zutaten eines erfolgreichen Ansatzes: Ressortübergreifender Wille zum Handeln, Lernen, und Durchhalten

von Bodo von Borries

Die „neue Verantwortung Deutschlands in der Welt“ muss ziviler werden: Statt Stabilität zu reanimieren sollte Frieden Leitbild sein – dazu bedarf es politischer Spielräume für lokale Akteure, ehrlicher Bilanzierung, der Institutionalisierung von „trial and error“ und des präventiven Einsatzes von Integrationspolitik und Völkerstrafrecht. Weiterlesen »


02. August 2016

Krisenhäufung ohne Ende: Schneller besser werden!

von Winfried Nachtwei

Der Primat des Zivilen braucht mehr Muskeln und klare Orientierung. Den momentanen Krisenstürmen halten wir stand, wenn wir der VN-Friedenssicherung strategische Priorität geben, offen mit eigenen Begrenzungen wie Fehlern umgehen und anerkennen, dass Frieden und Bürgersicherheit zusammengehören. Weiterlesen »


28. Juli 2016

Die Konfliktbearbeitung muss militärische und zivile Mittel klarer trennen

von Corinna Hauswedell

Die deutsche Politik vermittelt den Eindruck, es sei doch alles ganz gut, was sie in den Bereichen Krisenprävention und Friedensförderung unternimmt. Doch mit mehr Geld alleine ist es nicht getan – die neuen Leitlinien müssen die Gretchenfrage Militär kritisch reflektieren und aus beigelegten Konflikten besser lernen. Weiterlesen »


27. Juli 2016

Krisenprävention weiter denken

von Philipp Rotmann

Die Krisenprävention muss raus aus ihrer Nische, sich ihren praktischen Zielkonflikten und Dilemmata stellen. Die Leitliniendebatte ist eine Chance, konstruktiv querzudenken und die schwierigen Fragen aufzuwerfen, auch wenn dabei nicht immer befriedigende Antworten herauskommen. Weiterlesen »


26. Juli 2016

Vorrang für gewaltfreie Intervention: Das zivile Peacekeeping stärker nutzen!

von Christine Schweitzer

Unbewaffnete Friedensfachkräfte werden von Staaten als präventives, ziviles Instrument der Konfliktintervention geschätzt. Die Leitlinien sollten ziviles Peacekeeping in Ausbildung und Mandaten stärker verankern, und dies mehr von erfahrenen internationalen NROs und solchen aus dem globalen Süden durchführen lassen. Weiterlesen »


21. Juli 2016

Trusted in the East, Germany should lead more in the South

by Jean-Marie Guéhenno

Instead of hunkering down behind fences, Europe needs to engage with the huge challenges and opportunities of Africa. Germany is uniquely positioned to reconcile such a focus with a continuing commitment to the Eastern neighborhood, and thus mobilize the whole of Europe for conflict prevention. Weiterlesen »


21. Juli 2016

Mit mehr Mitteln für Prävention den Primat der zivilen Ansätze stärken

von Martina Fischer

Die Diskussion um die neuen Leitlinien sollte möglichst viele Ministerien einbinden, um sie für ein friedenspolitisches Leitbild zu gewinnen. Angesichts eines eklatanten Missverhältnisses zwischen den Ausgaben für militärische und zivile Mittel braucht es nicht zuletzt ein klares Bekenntnis zu zivilen Instrumenten im Titel. Weiterlesen »


21. Juli 2016

Zivile, gewaltfreie Konfliktbearbeitung stärken statt für Militärisches vereinnahmen!

von Kathrin Vogler

Die Leitlinien drohen, zivile Friedensprojekte weiter für Militärstrategien zu vereinnahmen. Stattdessen brauchen wir eine selbstkritische Analyse unseres eigenen Beitrags zu Krisen, mehr Geld für zivile Instrumente und mutige Vorschläge, um die Dominanz des Militärischen in der Außenpolitik zurückzudrängen. Weiterlesen »


21. Juli 2016

Präventiver, strategischer, substantieller: Krisenprävention weiterentwickeln

von Niels Annen

Die Flüchtlingskrise zeigt die Defizite der Krisen- und Konfliktprävention: diese muss strategischer ausgestaltet und kohärenter mit Sicherheits- und Entwicklungspolitik verknüpft werden. Dazu gehört auch eine selbstkritische und ambitionierte Diskussion über strukturelle und finanzielle Verbesserungen. Weiterlesen »


21. Juli 2016

Interessengeleitet, strategisch und priorisiert: Für eine realistische zivile Krisenprävention

von Roderich Kiesewetter

Gleichzeitige Krisen im Osten und Süden erfordern eine Reaktion: Wirkungen und Fehler bisheriger Politik analysieren, Lücken herausarbeiten und in Handlungsaufträge übersetzen – für gemeinsame europäische Initiativen, bessere Frühwarnung und Early Action, und einen komplementären Einsatz ziviler und militärischer Fähigkeiten. Weiterlesen »


21. Juli 2016

Langfristiger, politischer und kohärenter: Wir brauchen einen Nationalen Friedensrat

von Franziska Brantner

Krisenprävention ist keine Frage der Beratung und Fortbildung, sondern der politischen Interessen an der Abschaffung von Konfliktursachen. Wir brauchen viel langfristigere und flexiblere Projekte, die sich auf Politik und Gesellschaft vor Ort einlassen – ohne dass die Handels- oder Rüstungsexportpolitik dies alles wieder zunichtemacht. Weiterlesen »


08. Juli 2016

Event Report: Implementing the SDGs in Fragile Countries

by the PeaceLab2016 editorial team

On 8 July, the Civil Society Platform for Peacebuilding and Statebuilding (CSPPS) and FriEnt jointly organized an international expert discussion “Implementing the SDGs in Fragile Countries: What lessons for Germany’s new guidelines on crisis prevention and peace support? Weiterlesen »


05. Juli 2016

Auftaktveranstaltung: PeaceLab2016 - Krisenprävention weiter denken

vom Auswärtigen Amt

Krisen vermeiden, Konflikte beilegen und Krisengebiete stabilisieren – das ist das Kerngeschäft von Diplomatie. Um sicherzustellen, dass das Auswärtige Amt dabei das Richtige tut, erarbeiten jetzt Diplomaten gemeinsam mit Zivilgesellschaft und interessierter Öffentlichkeit unter dem Stichwort PeaceLab2016 neue Leitlinien zur Krisenprävention. Den Startschuss dazu gab Außenminister Steinmeier am Dienstag, 05. Juli 2016, im Auswärtigen Amt. Weiterlesen »


05. Juli 2016

What values guide us?

by Frank-Walter Steinmeier

Current experiences such as in Libya or Mali show that German engagement in crises has become indispensable. But it is still important to take a step back from our daily work and ask: are we always doing the right thing, and if so, are we doing it with the right tools? Weiterlesen »


05. Juli 2016

Zivil, frühzeitig und langfristig: Krisenprävention weiter denken

von Frank-Walter Steinmeier

Aktuelle Erfahrungen etwa in Libyen und Mali zeigen, dass deutsches Krisenengagement unverzichtbar geworden ist. Dennoch gilt es innezuhalten, von der Werkbank der konkreten Krisenarbeit zurückzutreten und zu fragen: Tun wir immer das Richtige und tun wir es mit den richtigen Mitteln? Weiterlesen »