27. April 2017

Ohne Diplomaten keine diplomatischen Lösungen

von Sarah Brockmeier

In den letzten zehn Jahren hat sich der Etat des Auswärtigen Amts mehr als verdoppelt, während die im Haushalt budgetierten Stellen für das Ministerium um nur fünf Prozent angestiegen sind. Wer es ernst meint mit den politischen Lösungen und dem Ruf nach mehr Engagement in der Krisenprävention und Friedensförderung, sollte den Wahlkampf nutzen, um mehr Diplomaten und Diplomatinnen für das Auswärtige Amt zu fordern. Weiterlesen »


29. März 2017

To Prevent another Syria, the World Needs German Leadership

by Tod Lindberg

The consequences of the international community’s failure to effectively respond to atrocities in Syria were catastrophic. In learning from our collective failure and establishing atrocity prevention as a top foreign policy priority, no European country is more important than Germany. Political leadership is key, and the new guidelines are the best place to start. Weiterlesen »


16. März 2017

Frühwarnung weiter denken: Errichtung einer digitalen Vorhersageplattform

von Jens Stappenbeck

Für eine effektivere Prävention muss die Frühwarnpraxis in Deutschland maßgeblich überarbeitet werden. Mitarbeiter von NGOs, Forschungsinstituten und Ministerien könnten sich hierfür in einem digitalen Expert Opinion Pool zusammenfinden. Gebündelte Risikoanalysen sind statistisch aussagekräftiger. Ihre Auswertung könnte zudem einen bislang ungekannten Lern- und Austauschprozess bewirken. Weiterlesen »


14. Dezember 2016

Event Report: Early Warning/Early Action – Lessons from Burundi and South Sudan

by the PeaceLab2016 editorial team

On 26 October 2016, Foresight Intelligence, the Global Public Policy Institute (GPPi) and the German Federal Foreign Office hosted an expert workshop on early warning and early action in the recent cases of conflict in Burundi and South Sudan. The event was held in Berlin. Weiterlesen »


01. Dezember 2016

Krisenprävention: Unsere Verantwortung als Parlamentarier

von Andreas Nick

Deutschland und Europa werden zukünftig mehr Verantwortung für ihre Sicherheit übernehmen müssen. Für Parlamentarier als Außenpolitiker stehen in der Krisenfrüherkennung und -reaktion vier Aufgaben im Vordergrund: Die politische Bewertung der Krisensituation, die Kommunikation mit der politischen Öffentlichkeit, die demokratische Legitimation der zu treffenden Entscheidungen und die Bereitstellung der notwendigen Ressourcen. Weiterlesen »


19. Oktober 2016

A Double-Edged Sword: Targeted Sanctions as a Crisis Prevention Tool

by Marcos Tourinho

Targeted sanctions can be an effective instrument in crisis prevention – particularly when combined with mediation efforts – but they need to be used with great caution. Germany should push for significant reforms of the UN and EU sanctions regimes in order to increase their effectiveness, avoid adverse humanitarian impact and human rights violations, and to ensure coherence between multiple sanctions regimes. Weiterlesen »


17. Oktober 2016

Die Prävention von Massenverbrechen muss Priorität sein!

von Gregor Hofmann

Klassische Krisenprävention reicht für die Verhinderung von Massenverbrechen nicht aus: Notwendig sind zusätzliche, ganz spezifischen Schwerpunktsetzungen dort, wo Deutschland bislang blinde Flecken hat und den Tätern die Verübung von Massenverbrechen zu leicht macht. Die neuen Leitlinien sollten daher die Prävention von Massenverbrechen als eigenständigen Ansatz verankern. Das hieße, die frühe Erkennung von Risikofaktoren zu fördern, entschlossen gegen Anstifter und Täter vorzugehen und den Schutz von Zivilisten in VN-Friedenseinsätzen zu stärken. Weiterlesen »


21. September 2016

Kein Blick in die Kristallkugel: Early Action durch bessere Kommunikation und Entscheidungsorganisation

von Christoph Meyer

Deutschland braucht ein Frühwarnsystem, das mehr Austausch zwischen Experten und Entscheidungsträgern zulässt, schnell und unbürokratisch reagiert und unbequeme Warnungen belohnt. Damit das gut funktioniert, müssen die Medien und die Zivilgesellschaft ein kritisches Umfeld schaffen. Weiterlesen »


15. September 2016

Relationship advice for crisis managers

by Richard Gowan

When a crisis looms, relationships with political leaders in countries at risk can tip the scales for or against violence. Germany needs to get better at analyzing what drives decision-makers and urge its diplomats, NGOs and political foundations to build trust and lasting relationships with political leaders in fragile states. Weiterlesen »


08. September 2016

Diplomaten an die Front! Krisenprävention braucht das richtige Personal

von Gerrit Kurtz

Die Bundesregierung braucht mehr Diplomaten in Krisenländern. In krisengeschüttelten Staaten kommt diesen eine Schlüsselrolle zu, um die häufig beklagte Lücke zwischen Frühwarnung und entschiedenem Handeln zu überbrücken. Das deutsche Botschaftspersonal braucht eine bessere Vorbereitung, zusätzliche Ressourcen und ein offenes Ohr in der Zentrale. Weiterlesen »


27. Juli 2016

Krisenprävention weiter denken

von Philipp Rotmann

Die Krisenprävention muss raus aus ihrer Nische, sich ihren praktischen Zielkonflikten und Dilemmata stellen. Die Leitliniendebatte ist eine Chance, konstruktiv querzudenken und die schwierigen Fragen aufzuwerfen, auch wenn dabei nicht immer befriedigende Antworten herauskommen. Weiterlesen »


21. Juli 2016

Interessengeleitet, strategisch und priorisiert: Für eine realistische zivile Krisenprävention

von Roderich Kiesewetter

Gleichzeitige Krisen im Osten und Süden erfordern eine Reaktion: Wirkungen und Fehler bisheriger Politik analysieren, Lücken herausarbeiten und in Handlungsaufträge übersetzen – für gemeinsame europäische Initiativen, bessere Frühwarnung und Early Action, und einen komplementären Einsatz ziviler und militärischer Fähigkeiten. Weiterlesen »