15. Juni 2017

Reaktionen auf die Leitlinien

vom PeaceLab2016-Redaktionsteam

Viele Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Medien kommentierten die neuen Leitlinien der Bundesregierung „Krisen verhindern, Konflikte bewältigen, Frieden fördern", die am 14. Juni 2017 vom Bundeskabinett verabschiedet wurden. Die Reaktionen liefern wichtigen Gesprächsstoff für die Fortführung des PeaceLab2016-Prozesses. Weiterlesen »


14. Juni 2017

Krisen verhindern, Konflikte bewältigen, Frieden fördern

vom PeaceLab2016-Redaktionsteam

Nach fast einem Jahr PeaceLab2016 verabschiedete die Bundesregierung am 14. Juni 2017 ihre neuen Leitlinien „Krisen verhindern, Konflikte bewältigen, Frieden fördern.“ Das Leitliniendokument und weitere Informationen zur PeaceLab2016-Debatte finden Sie auf diesen Seiten. Weiterlesen »


06. Juni 2017

Deutschlands Verantwortung in der Welt? Friedensförderung!

Nach fast einem Jahr Debatte im „PeaceLab2016“ fassen in diesem Hintergrundpapier VertreterInnen aus der deutschen Zivilgesellschaft von Brot für die Welt, Misereor, Forum Menschenrechte, Plattform Zivile Konfliktbearbeitung und dem Konsortium Ziviler Friedensdienst die aus ihrer Sicht zentralen Ergebnisse des Prozesses zusammen. Im Wahljahr 2017 zeigen die AutorInnen auch auf, welche Änderungen sie in der deutschen Politik für notwendig halten, damit Deutschland dem Auftrag des Grundgesetzes, „dem Frieden der Welt zu dienen“, gerecht werden kann. Weiterlesen »


18. Mai 2017

Internationale rechtliche Zusammenarbeit für zivile Krisenprävention und Konfliktnachsorge

von Heiko Maas

Der Aufbau funktionierender rechtsstaatlicher Strukturen ist maßgeblich für die Krisenprävention und Konfliktnachsorge. Nur wenn die Grundrechte der Bürgerinnen und Bürger garantiert sind, Regierung und Verwaltung im Rahmen bestehender Gesetze handeln und staatliche Entscheidungen von unabhängigen Gerichten überprüft werden, gibt es eine verlässliche Grundlage für ein friedliches Zusammenleben. Dies erfordert eine nachhaltige und partnerschaftliche Zusammenarbeit – und einen langen Atem. Weiterlesen »


04. Mai 2017

Friedensförderung: Die Expertise religiöser Akteure nutzen!

von Markus Weingardt

Bislang kommt das Thema Religion im PeaceLab2016 zu kurz. Während das Konflikt- und Gewaltpotenzial religiöser Akteure hinreichend bekannt ist, werden ihre Kompetenzen und Möglichkeiten in der Konfliktbearbeitung weitgehend ignoriert. Die Bundesregierung sollte geeignete religiöse Partner identifizieren und langfristige Beziehungen zu ihnen aufbauen, um deren Expertise nutzen und fördern zu können. Weiterlesen »


27. April 2017

Ohne Diplomaten keine diplomatischen Lösungen

von Sarah Brockmeier

In den letzten zehn Jahren hat sich der Etat des Auswärtigen Amts mehr als verdoppelt, während die im Haushalt budgetierten Stellen für das Ministerium um nur fünf Prozent angestiegen sind. Wer es ernst meint mit den politischen Lösungen und dem Ruf nach mehr Engagement in der Krisenprävention und Friedensförderung, sollte den Wahlkampf nutzen, um mehr Diplomaten und Diplomatinnen für das Auswärtige Amt zu fordern. Weiterlesen »


18. April 2017

Forderungen aus dem Bundestag zu den geplanten Leitlinien

vom PeaceLab2016-Redaktionsteam

Neben einer Reihe von zivilgesellschaftlichen Akteuren, Wissenschaftlern und Vertretern der Bundesregierung beteiligen sich auch zahlreiche Bundestagsabgeordnete und -fraktionen an der Debatte um die neuen Leitlinien für Krisenengagement und Friedensförderung. Hier werden ihre Beiträge und Positionen gesammelt dargestellt. Weiterlesen »


11. April 2017

Wie ein Frieden verspielt wird: Das Beispiel El Salvador

von Sabine Kurtenbach

El Salvador zeigt, dass ein nachhaltiger Frieden nicht nur eine politische, sondern auch eine soziale und ökonomische Grundlage benötigt. Politisierte Sicherheitskräfte und anhaltende Straflosigkeit untergraben rechtsstaatliche Institutionen. Diese braucht es, damit auch andere Gruppen als die bestehende Machtelite gesellschaftliche Perspektiven haben. Fehlen sie, ist die Folge oft Migration und Kriminalität. Weiterlesen »


27. März 2017

Stürmische Zeiten am East River: Deutsches Engagement dringend gebraucht

von Céline-Agathe Caro, Dustin Dehez, Patrick Keller und Jana Puglierin

Die liberale Weltordnung steht von außen und innen unter Druck. Deutschland sollte in dieser Lage die Blauhelmmissionen der Vereinten Nationen stärken – und zum Beispiel deutlich mehr Fähigkeiten wie Hubschrauber und Drohnen zur Verfügung stellen. Des Weiteren sollte Deutschland sich verstärkt für Initiativen der Vereinten Nationen zu internationalen Flucht- und Migrationsbewegungen einsetzen. Weiterlesen »


07. März 2017

Von der Notfallbehandlung zur Vorsorge: Krisenprävention und Friedensförderung stärken

von Rüdiger König

Wer Krisen bewältigen möchte, muss stärker in die Vorsorge investieren. Die neuen Leitlinien der Bundesregierung für Krisenprävention, Konfliktbewältigung und Friedensförderung werden ein Leitbild der Bundesregierung für diesen Politikbereich entwerfen, den Ausbau des Instrumentenkastens für die Krisenprävention vorantreiben und kohärentes politisch-strategisches Handeln stärken. Weiterlesen »


06. März 2017

Augen auf bei der Partnerwahl! Regionalorganisationen als Partner für die Friedenssicherung

von Ingo Henneberg

Krisenbewältigung kann nur mit regionalen Partnern gelingen. Die Bundesregierung sollte auf Multilateralismus und Regionalorganisationen statt auf Hegemonialstaaten setzen. Regionale Zusammenarbeit birgt große Potentiale für die Friedenssicherung, wenn diese eine gemeinsame Strategie verfolgt, über genügend Kapazitäten verfügt und koordiniert abläuft. Weiterlesen »


02. März 2017

Konditionalität als Mittel zur nachhaltigen Transformation

von Valeska Esch

Um demokratische und rechtsstaatliche Reformprozesse anzustoßen und zu begleiten, kann Konditionalität ein erfolgreiches Mittel sein. Dafür muss sie aber glaubwürdig, kohärent und konsequent umgesetzt werden. Die EU-Beitrittsprozesse in den Ländern des Westlichen Balkans zeigen, wie politische Umwege das Konditionalitätsprinzip untergraben können. Weiterlesen »


28. Februar 2017

Höchste Priorität für Friedenssicherung durch Konfliktprävention

von Otmar Steinbicker

Außen- und Sicherheitspolitik muss strategisch auf die Prävention von Konflikten ausgerichtet werden, denn unsere vernetzte Gesellschaft würde einen Krieg nicht überdauern. Auch in Krisen außerhalb Europas ist die Wirkung militärischer Interventionen fragwürdig: Im Zweifel sollte kein Gebrauch von militärischen Mitteln gemacht werden, wie auch die Erfahrung des bislang nur unzureichend aufgearbeiteten Einsatzes in Afghanistan zeigt. Weiterlesen »


23. Februar 2017

Friedensförderung: Ein Konzept für die deutsche internationale Politik – kein Instrument des Krisenmanagements

von Cay Gabbe

Die Bundesregierung sollte nicht nur den Aktionsplan aktualisieren, sondern mutig ein Konzept für die Friedensförderung verabschieden – als Richtschnur für die gesamte deutsche internationale Politik. Der Deutsche Bundestag sollte einen Ausschuss für Friedensförderung einführen. Weiterlesen »


16. Februar 2017

Haltung zeigen: Mit langfristiger Politikkohärenz Menschenrechte schützen und Frieden fördern

von Catherine Devaux

Krisenprävention ist zentral für eine Reduzierung schwerster Menschenrechtsverletzungen. Die Bundesregierung sollte daher sicherstellen, dass alle ihre Ressorts am gleichen Strang ziehen und auf Frühwarnindikatoren auch rechtzeitig Reaktionen folgen. Bei Menschenrechtsverletzungen sollte sie klar und öffentlich auftreten. Sie sollte in Zukunft den Beirat Zivile Krisenprävention stärken und sich darauf einstellen, dass Friedensförderung und Menschenrechtsverteidigung Jahrzehnte dauern können. Weiterlesen »


13. Februar 2017

Stabilisierung in akuten Krisen: Strategisch, eigenständig und komplementär

von Philipp Reder, Sven Schneider und Robin Schroeder

In akuten Krisen schafft Stabilisierung die Voraussetzungen für langfristige Konflikttransformation. Um eine politische Strategie in dieser Konfliktphase kohärent und effektiv umzusetzen, ist ein ressortgemeinsames Verständnis von Stabilisierung dringend erforderlich. Die neuen Leitlinien bieten die Chance, eine verbindliche Definition zu verankern und die zivile Handlungsfähigkeit in diesem Bereich zu stärken. Weiterlesen »


09. Februar 2017

Ein neuer Fixpunkt für die Krisenprävention: Afrikas Jugend

von Isabel Pfaff

Krisenprävention in Afrika heißt vor allem: Zukunftsperspektiven für die Jugend schaffen. Die Bundesregierung sollte sich deswegen für eine entwicklungsorientierte Handelspolitik gegenüber Afrika einsetzen. Auch durch die Förderung von Investitionen deutscher Unternehmen in Afrika und von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit kann die Bundesregierung ihrer Rhetorik zur Krisenprävention Taten folgen lassen. Weiterlesen »


07. Februar 2017

Lokal ansetzen: Beispiele für erfolgreiche zivile Konfliktbearbeitung aus der Praxis

von Thomas Rößer

Wer frühzeitig und langfristig in zivile Konfliktbearbeitung und Friedensförderung investieren möchte, sollte sich an lokalen Anforderungen ausrichten und flexibel an veränderte Bedingungen vor Ort anpassen können. Das zeigen drei Projektbeispiele des Zivilen Friedensdienstes (ZFD) im Libanon, Äthiopien und Palästina. Weiterlesen »


02. Februar 2017

Reflexion und Selbstbindung: Was Deutschland mit den Leitlinien gewinnen kann

von Jörn Grävingholt

Was wird aus den Ideen des PeaceLab2016, wenn die Leitlinien für Krisenengagement und Friedensförderung dieses Frühjahr von der Regierung beschlossen worden sind? Es bedarf institutioneller Vorkehrungen, insbesondere durch die verantwortlichen Ressorts: Erstens, um den wichtigen Diskurs weiterzuführen, der mit dem Prozess angestoßen wurde. Zweitens, um die Friedenswirkungen unseres Handelns in allen Politikfeldern mitzubedenken. Weiterlesen »


30. Januar 2017

Debattenbeiträge der Bundesministerinnen und Bundesminister

vom PeaceLab2016-Redaktionsteam

An der Debatte um die neuen Leitlinien der Bundesregierung für Krisenengagement und Friedensförderung beteiligten sich auch die Spitzen des Außen-, Entwicklungs-, Innen-, Verteidigungs- und Wirtschaftsministeriums. Hier werden die Ministerbeiträge im Überblick dargestellt. Weiterlesen »


26. Januar 2017

Mut zu mehr Prävention: Eine Zwischenbilanz des PeaceLab-Prozesses

von Frank-Walter Steinmeier

Krisenprävention und Konfliktlösung sind für die Bewahrung unseres Friedens, unserer Freiheit und unseres Wohlstands von zentraler Bedeutung und damit im ureigenen Interesse Deutschlands. Wir wollen dabei in Zukunft präventive Ansätze und zivile Mittel zur maßgeschneiderten Unterstützung politischer Strategien setzen, und dafür schlagkräftigere Strukturen innerhalb der Bundesregierung entwickeln. Weiterlesen »


25. Januar 2017

Without Democracy, No Human Rights and No Peace

by Katrin Kinzelbach

Germany’s new guidelines for managing crises and conflicts should lay the ground for human rights promotion that is more courageous, political and ready for new risks. Despite old and new challenges, democracy assistance remains an important component of sustainable peacebuilding. Weiterlesen »


23. Januar 2017

PeaceLab2016 in den Medien

vom PeaceLab2016-Redaktionsteam

Als offener Debattenprozess erreicht die Diskussion um die neuen Leitlinien der Bundesregierung für Krisenengagement und Friedensförderung auch in zahlreichen Medien eine breitere Öffentlichkeit. Hier werden die Medienbeiträge über den PeaceLab2016-Prozess im Überblick dargestellt. Weiterlesen »


23. Januar 2017

No peace without peace education and education reform

by Katja Anger

Too often, education marginalizes students rather than empowering them. Peace agreements should provide for educational reforms that channel local knowledge into sustainable education systems. Utilising its comparative advantages, Germany can play a stronger role in both emergency peace education and in long-term education reforms for peace. Weiterlesen »


19. Januar 2017

Nur mit Kontext und Akteuren: Damit Instrumente auch so wirken, wie sie sollen!

von Miriam M. Müller

Krisenengagement muss von den Zielen her gedacht werden: Wo Instrumente zum Selbstzweck werden, kann mehr Schaden als Nutzen entstehen. Strategische Konzeption, Monitoring und Evaluierung müssen deshalb ausgebaut und besser auf lokale Kontexte und Akteure ausgerichtet werden. Praxis- statt Politiktauglichkeit muss im Zentrum stehen. Weiterlesen »


17. Januar 2017

Event Report: Enhancing Women’s Leadership for Sustainable Peace in Fragile Contexts in the MENA Region

by the PeaceLab2016 editorial team and BMZ

On 13 December 2016, the German Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ) and UN Women hosted an expert discussion on opportunities and challenges in enhancing women’s leadership in crisis prevention and peacebuilding with a particular focus on the MENA region. The one-day workshop was held in Berlin. Weiterlesen »


12. Januar 2017

Ohne Demokratie keine Menschenrechte und kein Frieden

von Katrin Kinzelbach

Das Projekt liberaler Frieden steckt in einer Krise. Trotz alter und neuer Widrigkeiten bleibt die Demokratieförderung richtig. Unser Engagement für die Menschenrechte muss beherzter, politischer und risikobereiter werden. Weiterlesen »


09. Januar 2017

Form follows function – auch in der internationalen Friedensförderung!

von Peter Mares

Die Leitlinien sollten Synergien zwischen der zivilen Konfliktbewältigung und der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik hervorheben. Um letztere in Zukunft effektiver zu gestalten, sollten präzise und kohärente Zielvorstellungen die zuwendungsrechtliche Ausgestaltung von Projekten bedingen – und nicht umgekehrt. Weiterlesen »


02. Januar 2017

Was wir von uns lernen sollten: Rechtsstaatszusammenarbeit neu denken

von Markus Böckenförde

Noch immer meint Rechtsstaatszusammenarbeit zu häufig „Rechtskulturexport“ westlicher Normen. Nachhaltig können die Entwicklung von Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechten aber nur sein, wenn diese Normen in die jeweils eigene Kultur einverleibt wurden – ein solcher gesellschaftlicher Wertewandel braucht Zeit, Geduld und die Unterstützung durch lokale Institutionen. Weiterlesen »


22. Dezember 2016

Von Elefanten und Papiertigern in der Friedensmediation

von Lars Kirchhoff, Anne Isabel Kraus und Julia von Dobeneck

Wenn es wirklich drauf ankommt, wird in internationalen Mediationsprozessen bislang noch auf politische Erfahrung statt auf erworbene Mediationskompetenz und Methoden gesetzt. Um das zu ändern, ist das Erleben von durch gute Methodik generierten, weichenstellenden Momenten in echten Prozessen entscheidend. Dafür müsste bei der Zusammenstellung von Vermittlungsteams stärker auf den Einbezug methodischer ExpertInnen geachtet werden. Die Bundesregierung sollte ihr Engagement in der Friedensvermittlung in Zukunft explizit auf das professionelle Zusammenspiel von politischen und methodischen Ressourcen ausrichten. Weiterlesen »


21. Dezember 2016

Veranstaltungsbericht: Privatwirtschaft in der Krisenprävention und Friedensförderung

vom PeaceLab2016-Redaktionsteam

Am 22. November veranstaltete der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) ein Fachgespräch über die neuen Leitlinien der Bundesregierung zu Krisenengagement und Friedensförderung. 25 Teilnehmer aus Industrie, Verbänden und verschiedenen Ressorts der Bundesregierung diskutierten dabei über die Rolle der Privatwirtschaft in der Krisenprävention. Weiterlesen »


19. Dezember 2016

Unsichtbares Nischenthema? Wer nicht streitet hat schon verloren!

von Sarah Brockmeier

Nicht nur die Bundesregierung sollte ihre Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik verstärkt und besser erklären. Auch Experten in Think Tanks, Universitäten und NGOs sind gefragt, die Möglichkeiten, Grenzen und Dilemmata der Krisenprävention und Friedensförderung einer breiteren Bevölkerung zu vermitteln. Wenn wir dadurch mehr Raum für bessere Politik schaffen könnten, hätten wir alle etwas davon. Weiterlesen »


08. Dezember 2016

Veranstaltungsbericht: Zwischen Anspruch und Wirklichkeit: Wie werden politische und soziale Zielsetzungen in Krisengebieten umgesetzt?

von GIZ, Help – Hilfe zur Selbsthilfe, KfW und der Welthungerhilfe

Am 17. November kamen VertreterInnen von verschiedenen deutschen Nichtregierungsorganisationen, Durchführungsorganisationen, Ressorts und Think Tanks in der GIZ-Repräsentanz Berlin zusammen. Gemeinsam wurde diskutiert, wie die Umsetzungserfahrung in Krisengebieten in den Leitlinienprozess der Bundesregierung einfließen kann. Weiterlesen »


06. Dezember 2016

Und wir sprechen doch dieselbe Sprache!

von Andreas Steinmetz

Ein Engagement in Krisenprävention und Krisenreaktion muss von übergeordneten politischen Zielen geleitet werden. Dafür sind auch mehr institutionelle Maßnahmen notwendig, um die Zusammenarbeit zwischen den Ressorts phasenübergreifend zu verbessern. Nicht die maximale, sondern die optimale Kooperation ist hier gefragt. Weiterlesen »


29. November 2016

Reaktion: Gegen den vernetzten Ansatz

von Jan Gildemeister und Wolfgang Burggraf

Als Antwort auf den PeaceLab2016-Beitrag von Verteidigungsministerin von der Leyen vom 24. November haben die Friedensverbände „Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden“ (AGDF) und die „Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden“ (EAK) die folgende Reaktion verfasst. Weiterlesen »


24. November 2016

Zivil-militärisches Krisenengagement: Neue Wege gehen, alte Hürden überwinden

von Ursula von der Leyen

Strategien und Mittel zur Krisenprävention und Krisenbewältigung müssen so breit gefächert sein wie die Herausforderungen, denen sie gerecht werden müssen. Die immer komplexeren Krisen und Konflikte rings um den Globus verlangen eine engere Vernetzung von Diplomatie, Entwicklungspolitik, zivilen Akteuren und Streitkräften als bisher. Der alte Antagonismus von ‚zivil‘ und ‚militärisch‘ hilft dabei nicht weiter. Weiterlesen »


22. November 2016

Geschlechterperspektive durchgehend in Leitlinien integrieren – Zugang zu Menschenrechten für Frauen fördern

von Anne Rennschmid

Ohne eine Genderperspektive ist ein umfassendes Lagebild nicht möglich – und damit auch keine angemessene Politik. Die Leitlinien müssen für jede Phase des Konfliktzyklus die unterschiedlichen Perspektiven von Frauen und Männern integrieren, die auf deren jeweiligen gesellschaftlichen Rollen beruhen. Vermieden werden sollte ein von anderen Kapiteln getrennt stehender Zusatz unter der Überschrift „Gendermainstreaming/ Frauenrechte“. Weiterlesen »


16. November 2016

“Business as usual” wird nicht reichen – Ein Plädoyer für die Stärkung internationaler Polizeieinsätze

von Annika Hansen

Deutsche Polizisten werden in internationalen Missionen dringend gebraucht. Die Leitlinien sollten neue Ansätze aus der „Review of the UN Police Division“ und einem überfraktionellen Antrag des Bundestags verankern und sich der kontinuierlichen Verbesserung dieses für die Friedenssicherung unabdingbaren Instruments verpflichten. Weiterlesen »


14. November 2016

Projektumsetzung in Krisengebieten: Herausforderungen, Lernerfahrungen, Perspektiven

von Tanja Gönner

Komplexe Herausforderungen in Krisenregionen betreffen die Umsetzung von Projekten der internationalen Zusammenarbeit zunehmend. Vor diesem Hintergrund sind drei Themen für die Leitlinien zu Krisenengagement und Friedensförderung besonders wichtig: Die Gestaltung von Übergängen zwischen kurzfristiger Stabilisierung und strukturbildender Entwicklungszusammenarbeit, eine stärkere Vernetzung zwischen Politik- und Umsetzungsebene sowie die Entwicklung ressortübergreifender Strategien mit klarer gemeinsamer Zieldefinition für einzelne Regionen und Länder. Weiterlesen »


09. November 2016

Mehr Wissenschaft für bessere Politik? Hürden, Optionen und etwas Evidenz

von Lars Brozus

Die friedens- und sicherheitspolitische Forschung will ihre Erkenntnisse von der Politik besser genutzt sehen, und Politiker wollen von der Forschung mehr beraten werden. Alles gut? So einfach ist es nicht: Wenn Wissenschaft zu mehr als dekorativen Zwecken genutzt werden soll, muss die Arbeitspraxis der Politik dies erst einmal ermöglichen. Weiterlesen »


07. November 2016

„Aktion für den Frieden – statt Reaktion auf Krisen“

vom Konsortium Ziviler Friedensdienst

In diesem Interview plädiert Jürgen Deile, Sprecher des Konsortiums Ziviler Friedensdienst, für eine strategische, enge und inklusive Zusammenarbeit mit lokalen zivilgesellschaftlichen Akteuren. Die neuen Leitlinien sollten zivilgesellschaftliche Kooperationen als eigenständige Initiativen stärken und schützen sowie die Vernetzung der nationalen und internationalen Friedensakteure voranbringen. Das Gespräch führte Martina Rieken vom ZFD. Weiterlesen »


03. November 2016

Der „Primat des Politischen“: Was tun, wenn Ordnung zerfällt und Krisen sich häufen?

von Klaus Naumann

Das deutsche Engagement in Krisenprävention, Stabilisierung und Friedensförderung sollte politischer, strategischer und sichtbarer werden. „Mehr Strategie“ heißt konkret: ressortgemeinsam Prozesse gestalten, Ziele und Mittel festlegen, regelmäßig nachsteuern, zusammen ein konsistentes strategisches Narrativ entwickeln und dieses durch die Wechselfälle des Krisenengagements durchhalten. Weiterlesen »


31. Oktober 2016

Deutschlands neue Verantwortung: Konfliktprävention und Konfliktbearbeitung

von Stefan Liebich

In den neuen Leitlinien drohen zivile Mittel innerhalb des sogenannten „vernetzten Ansatzes“ unterzugehen. Deutschlands Engagement sollte gewaltfrei und zivil sein. Es ist an der Zeit, neue Schritte zu wagen: Die Reform der Vereinten Nationen, das Verbot von Waffenexporten mindestens in Konfliktregionen und den Stopp der Ertüchtigungsinitiative. Weiterlesen »


26. Oktober 2016

Veranstaltungsbericht: Zivilgesellschaft in der Krisenprävention und Friedensförderung

vom PeaceLab2016-Redaktionsteam und den Veranstaltern

Am 5. Oktober 2016 veranstalteten die Plattform Zivile Konfliktbearbeitung, das Forum Menschenrechte, der Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe und das Konsortium Ziviler Friedensdienst den PeaceLab2016-Workshop „Zivilgesellschaft als Akteur zur Prävention von Gewaltkonflikten und für Friedensförderung“. Weiterlesen »


26. Oktober 2016

Event Report: Youth in Conflict

by Polis180 and the PeaceLab2016 editorial team

On 6 October 2016, Polis180 organized a workshop bringing together 35 students and young professionals from different countries to discuss the role of youth in conflict and to develop recommendations for the German government’s new guidelines on crisis prevention, stabilization and peacebuilding. Weiterlesen »


18. Oktober 2016

Verzweifelt gesucht: Deutsche Polizei

von Edelgard Bulmahn

Deutschland muss mehr Polizeikräfte in Friedenseinsätze entsenden, forderte Edelgard Bulmahn diesen Sommer. Dafür bedarf es einer umfassenden Bund-Länder-Vereinbarung, die die notwendigen, dauerhaften finanziellen Voraussetzungen und die organisatorischen Strukturen schafft. Weiterlesen »


13. Oktober 2016

„Ertüchtigung“ kritisch überprüfen: Keine Militärfinanzierung auf Kosten von Entwicklung

von Martina Fischer

Die EU-Kommission möchte das „Instrument für Stabilität und Frieden“ umfunktionieren und daraus zukünftig auch Ausrüstung und Ausbildung für Streitkräfte in Drittstaaten finanzieren. Dass diskutiert wird, dafür auch Mittel aus dem Instrument für Entwicklung zu verwenden, ist ein Tabubruch. Notwendig ist eine bessere Abstimmung von Ressorts und Instrumenten, nicht eine Vermischung von Haushaltstöpfen. Dies sollte auch die Bundesregierung im Leitlinienprozess beachten und sich von diesem Projekt distanzieren. Weiterlesen »


11. Oktober 2016

Towards An Integrated Approach to Conflicts and Crises: Germany's Central Role in European Conflict Prevention, Stabilization and Peacebuilding

by Helga Maria Schmid

There are three priorities for the future of conflict prevention, stabilization and peacebuilding that Germany and the EU have in common: First, to invest early in prevention. Second, to pursue a political approach to stabilization with the long-term objectives in mind and third, to invest in multi-layered and multi-dimensional peace processes that build on mutual comparative advantages, and reach all parts of conflict-affected societies. Weiterlesen »


06. Oktober 2016

Zivile Krisenprävention verbessern: Der Beitrag der Friedens- und Konfliktforschung

von Nicole Deitelhoff und Christopher Daase

Um nachhaltigen Erfolg in der zivilen Krisenprävention zu sichern, sollte die Bundesregierung systematischer auf das Wissen aus der Friedens- und Konfliktforschung zurückgreifen. Gleichzeitig müssen die Forscher ihr Wissen nutzerfreundlicher zur Verfügung stellen. Denn Forschung, die nicht für die Praktiker aufbereitet ist, wird von diesen einfach ignoriert. Weiterlesen »


06. Oktober 2016

A New Agenda for Peace: Start with a Look in the Mirror

by Jonathan Cohen

In his speech at FriEnt’s 15th anniversary on 14 September 2016, Jonathan Cohen asked: How can we make peacebuilding more effective? His answer: Involve locals, broaden peace negotiations, make interventions less securitized and more political and be aware of power relations. Above all, peacebuilders should recognize the political impact of their own actions. Weiterlesen »


05. Oktober 2016

Eine verlorene Generation? Warum sich Investitionen in die Jugend lohnen

von Christoph Abels

Jungen Menschen kommt eine entscheidende Rolle bei der Schaffung eines nachhaltigen Friedens zu. Die Leitlinien sollten daher konkrete Maßnahmen aufzeigen, wie Jugendlichen eine Zukunft und Stimme gegeben werden kann – sowohl hier als auch in Krisengebieten. Nicht zuletzt weil Jugendliche, die ihre Lebensperspektiven verloren haben, anfälliger für Extremismus sind. Weiterlesen »


04. Oktober 2016

„It’s the prevention, stupid!“ Bausteine für ein besseres deutsches Krisenengagement

von Almut Wieland-Karimi

Am deutschen Gerüst für zivile Krisenprävention muss an einigen Stellen weiter gebaut werden: Eine stärkere Fokussierung, bessere Managementkenntnisse, Mediation als Präventionsinstrument und der Aus- und Umbau des ZIF sind nur einige vielversprechende Bausteine. Weiterlesen »


28. September 2016

Entwicklung ist der Schlüssel zur Vermeidung und Bewältigung von Krisen

von Gerd Müller

Das BMZ ist Friedens- und Zukunftsministerium. Entwicklungszusammenarbeit kann auf viele Jahre Erfahrung bei Krisenprävention, Krisenbewältigung und Friedensförderung zurückblicken. Die daraus erwachsenen Standards können ressortübergreifend als Vorbild dienen. Und wir sollten über die Einführung einer „entwicklungspolitischen Unbedenklichkeitsprüfung“ nachdenken. Weiterlesen »


27. September 2016

Krisenprävention aus Sicht des Bundesministeriums des Innern (BMI)

von Thomas de Maizière

Die Grenzen zwischen innerer und äußerer Sicherheit verschwimmen zunehmend. Die Bündelung der im Bundesinnenministerium und seinen Behörden vorhandenen Fähigkeiten im Rahmen neuer strategischer Ansätze für Auslandseinsätze im Bereich des internationalen Krisenmanagements ist zwingend. Im Sinne eines kohärenten Ansatzes müssen diese Fähigkeiten in den neuen Leitlinienprozess integriert und mit den Fähigkeiten anderer Ressorts vernetzt werden. Weiterlesen »


20. September 2016

Wegweiser Agenda 2030: Die Bundesregierung braucht einen Konflikt-TÜV!

von Christoph Bongard

Sich die Agenda 2030 als Vorbild zu nehmen, bedeutet, über die Auswirkungen des eigenen Handelns nachzudenken, Partnern zuzuhören und weitsichtigere Programme zu fördern. Die Leitlinien sollten das Ziel einer vorausschauenden und nachhaltigen Strategie der Friedensförderung verankern – jenseits des ständigen Krisenmodus. Weiterlesen »


14. September 2016

Militäreinsätze bringen keinen Frieden

von Wolfram Rohde-Liebenau

Um Frieden zu schaffen, sollte Deutschland sich nicht an internationalen Interventionen beteiligen, sondern mehr Geld in zivile Ansätze investieren. Eine Antwort auf den PeaceLab2016-Beitrag von Klaus Naumann. Weiterlesen »


13. September 2016

Eine Chance für mehr zivile Mittel, Politikkohärenz und Menschenrechte

von Elisabeth Strohscheidt

Die neuen Leitlinien können auf die Stärken des Aktionsplans von 2004 aufbauen, müssen aber auch wichtige Lücken schließen. Vor allem gilt es, Friedensanstrengungen nicht durch eine verfehlte Rüstungsexport-, Rohstoff- oder Handelspolitik zunichte zu machen und den Schutz von Menschenrechten zu integrieren. Weiterlesen »


06. September 2016

Eine feministische Außenpolitik für Deutschland!

von Sonja Schiffers und Vera Lamprecht

Obwohl Frauen in besonderem Maße von Konflikten und deren Folgen betroffen sind und ihre Partizipation in Friedensprozessen den Erfolg von Friedensabkommen signifikant erhöht, bleiben sie als Akteure in Friedensprozessen stark marginalisiert. Daher sollte „Frauen, Frieden und Sicherheit“ als Teil einer feministischen Außenpolitik ein Schwerpunkt der neuen Leitlinien werden. Weiterlesen »


01. September 2016

Wie eine bessere deutsche Afghanistanpolitik aussehen sollte

von Michael Daxner

Am Beispiel der deutschen Afghanistanpolitik in den letzten Jahren zeigt sich, dass die öffentliche Informations- und Kommunikationspolitik verbessert, die Wissenschaft und Praxis mehr aufeinander abgestimmt, die Diaspora stärker eingebunden sowie Migrations- und Diasporapolitik miteinander verbunden werden sollten. Weiterlesen »


31. August 2016

Ausweg oder Sackgasse? Die wachsende Verzahnung von humanitärer Hilfe und Friedensarbeit

von Marina Peter

In einem Beitrag für die Arbeitsgemeinschaft Frieden und Entwicklung (FriEnt) im April 2016 zeigt Marina Peter am Beispiel des Südsudan auf, dass eine verstärkte Koordination und Zusammenarbeit zwischen humanitären, Entwicklungs- und Friedensakteuren notwendig ist – bei einer klaren Rollenverteilung und unter maßgeblichem Einfluss lokaler Akteure. Weiterlesen »


24. August 2016

Deutsche Selbstlähmung beenden: Aktiv handeln und alle Optionen prüfen

von Klaus Naumann

Wer Frieden schaffen bzw. erhalten will, muss Politik mitgestalten und alle Optionen – einschließlich des Einsatzes militärischer Mittel – kennen und nutzen, meint Klaus Naumann in einem Beitrag für die Heinrich-Böll-Stiftung 2015. Weiterlesen »


23. August 2016

Aus Erfahrung lernen: Transformationsprozesse als Lernprozesse verstehen

von Cornelia Brinkmann

Deutschland ist in ziviler Friedensförderung bereits gut aufgestellt, trotz Problemen bei Kohärenz, Koordination und Kooperation. Noch besser wäre es, Transformationsprozesse als Lernprozesse zu gestalten und die Erfahrungen der Friedensfachkräfte stärker zu berücksichtigen. Weiterlesen »


18. August 2016

Grundlagendokumente: Aktionsplan, Leitlinien Fragile Staaten, zivilgesellschaftliche Stellungnahmen

vom PeaceLab2016-Redaktionsteam

Mit den neuen Leitlinien möchte die Bundesregierung zum Frühjahr 2017 ein neues Grundlagendokument für deutsches Krisenengagement und Friedensförderung vorlegen. Ein Rückblick auf die zivilgesellschaftliche Debatte um deutsche Krisenprävention in den vergangenen zwölf Jahren liefert bereits wichtige Ansatzpunkte für die Diskussionen der kommenden Monate. Weiterlesen »


14. August 2016

PeaceLab2016: A Fresh Look at Crisis Prevention

by the PeaceLab2016 editorial team

“We need your critical questions, experience, ideas and suggestions. We should talk frankly about where we are doing well and where and how we can become even better and more efficient.” (Frank-Walter Steinmeier at the PeaceLab2016 kick-off conference, July 5, 2016) Weiterlesen »


10. August 2016

Stellungnahmen aus der Zivilgesellschaft zu den geplanten Leitlinien

vom PeaceLab2016-Redaktionsteam

Zum Auftakt der Debatte um die neuen Leitlinien äußerten sich eine Reihe zivilgesellschaftlicher Akteure, die bei der Krisenprävention, Stabilisierung und Friedensförderung engagiert sind. Ihre Stellungnahmen liefern bereits wichtige Vorschläge für die Debatte der kommenden Monate. Weiterlesen »


04. August 2016

Lehren aus Afghanistan: Raum für Gesellschaftsreformen schaffen

von Michael Daxner

In seinem 2014 erschienen Beitrag zum Blog „Review 2014 – Außenpolitik weiter denken“ argumentierte Michael Daxner, Deutschland könne nicht einerseits einen neuen Staat aufbauen – und dann die Menschen sich selbst überlassen. Er fordert, politische und soziale Räume zu schaffen, in denen sich eine Gesellschaft entfalten kann. Weiterlesen »


28. Juli 2016

Die Konfliktbearbeitung muss militärische und zivile Mittel klarer trennen

von Corinna Hauswedell

Die deutsche Politik vermittelt den Eindruck, es sei doch alles ganz gut, was sie in den Bereichen Krisenprävention und Friedensförderung unternimmt. Doch mit mehr Geld alleine ist es nicht getan – die neuen Leitlinien müssen die Gretchenfrage Militär kritisch reflektieren und aus beigelegten Konflikten besser lernen. Weiterlesen »


27. Juli 2016

Krisenprävention weiter denken

von Philipp Rotmann

Die Krisenprävention muss raus aus ihrer Nische, sich ihren praktischen Zielkonflikten und Dilemmata stellen. Die Leitliniendebatte ist eine Chance, konstruktiv querzudenken und die schwierigen Fragen aufzuwerfen, auch wenn dabei nicht immer befriedigende Antworten herauskommen. Weiterlesen »