14. März 2017

„Den Vereinten Nationen wesentlich mehr Ressourcen zur Verfügung stellen“

von der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN)

Die Bundesregierung sollte sich auf mehr Ressourcen für die Vereinten Nationen festlegen, fordert Detlef Dzembritzki, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen in diesem Interview. Nicht nur Soldaten und Polizisten für Blauhelmeinsätze seien gefragt – auch eine stärkere Förderung von gezielter UN-Präventionsarbeit. Die Aufgabe von zivilgesellschaftlichen Organisationen sei es, sowohl im Bundestag als auch in der Bevölkerung für die Stärkung der Vereinten Nationen zu werben. Das Gespräch führte Patrick Rosenow von der DGVN. Weiterlesen »


22. Dezember 2016

Von Elefanten und Papiertigern in der Friedensmediation

von Lars Kirchhoff, Anne Isabel Kraus und Julia von Dobeneck

Wenn es wirklich drauf ankommt, wird in internationalen Mediationsprozessen bislang noch auf politische Erfahrung statt auf erworbene Mediationskompetenz und Methoden gesetzt. Um das zu ändern, ist das Erleben von durch gute Methodik generierten, weichenstellenden Momenten in echten Prozessen entscheidend. Dafür müsste bei der Zusammenstellung von Vermittlungsteams stärker auf den Einbezug methodischer ExpertInnen geachtet werden. Die Bundesregierung sollte ihr Engagement in der Friedensvermittlung in Zukunft explizit auf das professionelle Zusammenspiel von politischen und methodischen Ressourcen ausrichten. Weiterlesen »


04. Oktober 2016

„It’s the prevention, stupid!“ Bausteine für ein besseres deutsches Krisenengagement

von Almut Wieland-Karimi

Am deutschen Gerüst für zivile Krisenprävention muss an einigen Stellen weiter gebaut werden: Eine stärkere Fokussierung, bessere Managementkenntnisse, Mediation als Präventionsinstrument und der Aus- und Umbau des ZIF sind nur einige vielversprechende Bausteine. Weiterlesen »


15. September 2016

Relationship advice for crisis managers

by Richard Gowan

When a crisis looms, relationships with political leaders in countries at risk can tip the scales for or against violence. Germany needs to get better at analyzing what drives decision-makers and urge its diplomats, NGOs and political foundations to build trust and lasting relationships with political leaders in fragile states. Weiterlesen »


17. August 2016

Deutsches Tandem für Krisenprävention: Multilaterale Friedenseinsätze und proaktive Friedenspolitik

von Almut Wieland-Karimi

In ihrem 2014 erschienenen Beitrag zum Blog „Review 2014 – Außenpolitik weiter denken“ fordert Almut Wieland-Karimi, Deutschland sollte nicht nur bei der Scheckbuchdiplomatie ein Musterschüler sein, sondern in der Friedenspolitik den schönen Absichten Taten folgen lassen. Weiterlesen »


16. August 2016

Prioritäten, Voraussetzungen und Gestaltungsansätze erfolgversprechender Krisenprävention

von Hans-Joachim Giessmann

Deutsche Krisenprävention muss normativ verankert, vorausschauend und nachhaltig sein. Dafür gilt es Prioritäten zu setzen und geltendes Völkerrecht durchzusetzen statt selbst am Grundgesetz zu rütteln. Ein deutlicher Ausbau von Mediation und Mediationsunterstützung sind dafür besonders geeignet. Weiterlesen »