06. Juni 2017

Deutschlands Verantwortung in der Welt? Friedensförderung!

Nach fast einem Jahr Debatte im „PeaceLab2016“ fassen in diesem Hintergrundpapier VertreterInnen aus der deutschen Zivilgesellschaft von Brot für die Welt, Misereor, Forum Menschenrechte, Plattform Zivile Konfliktbearbeitung und dem Konsortium Ziviler Friedensdienst die aus ihrer Sicht zentralen Ergebnisse des Prozesses zusammen. Im Wahljahr 2017 zeigen die AutorInnen auch auf, welche Änderungen sie in der deutschen Politik für notwendig halten, damit Deutschland dem Auftrag des Grundgesetzes, „dem Frieden der Welt zu dienen“, gerecht werden kann. Weiterlesen »


17. Mai 2017

Krisenprävention und Menschenrechtsschutz – zur Rolle von Unternehmen

von Bärbel Kofler

Stabilität muss allumfassend gewährleistet sein. Die besten Maßnahmen zur Stabilisierung verlieren ihren Sinn, wenn mächtige Akteure sie konterkarieren. Die Rolle von Unternehmen muss daher mitgedacht werden. Dies geschieht durch den Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte der Bundesregierung. Weiterlesen »


16. Februar 2017

Haltung zeigen: Mit langfristiger Politikkohärenz Menschenrechte schützen und Frieden fördern

von Catherine Devaux

Krisenprävention ist zentral für eine Reduzierung schwerster Menschenrechtsverletzungen. Die Bundesregierung sollte daher sicherstellen, dass alle ihre Ressorts am gleichen Strang ziehen und auf Frühwarnindikatoren auch rechtzeitig Reaktionen folgen. Bei Menschenrechtsverletzungen sollte sie klar und öffentlich auftreten. Sie sollte in Zukunft den Beirat Zivile Krisenprävention stärken und sich darauf einstellen, dass Friedensförderung und Menschenrechtsverteidigung Jahrzehnte dauern können. Weiterlesen »


31. Januar 2017

Die Förderung von Rechtsstaatlichkeit: Nachhaltige Krisenprävention im deutschen Interesse

von Matthias Kötter

Deutsche Beiträge zur Rechtsstaatlichkeit werden in Konfliktregionen vielfach nachgefragt und bilden eine Leitidee deutscher Außenpolitik. Gerade deswegen sollte die Rechtsstaatsförderung konzeptionell stärker im deutschen Krisenengagement verankert, kontinuierlich evaluiert und in den Leitlinien priorisiert werden. Weiterlesen »


25. Januar 2017

Without Democracy, No Human Rights and No Peace

by Katrin Kinzelbach

Germany’s new guidelines for managing crises and conflicts should lay the ground for human rights promotion that is more courageous, political and ready for new risks. Despite old and new challenges, democracy assistance remains an important component of sustainable peacebuilding. Weiterlesen »


23. Januar 2017

No peace without peace education and education reform

by Katja Anger

Too often, education marginalizes students rather than empowering them. Peace agreements should provide for educational reforms that channel local knowledge into sustainable education systems. Utilising its comparative advantages, Germany can play a stronger role in both emergency peace education and in long-term education reforms for peace. Weiterlesen »


17. Januar 2017

Event Report: Enhancing Women’s Leadership for Sustainable Peace in Fragile Contexts in the MENA Region

by the PeaceLab2016 editorial team and BMZ

On 13 December 2016, the German Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ) and UN Women hosted an expert discussion on opportunities and challenges in enhancing women’s leadership in crisis prevention and peacebuilding with a particular focus on the MENA region. The one-day workshop was held in Berlin. Weiterlesen »


12. Januar 2017

Ohne Demokratie keine Menschenrechte und kein Frieden

von Katrin Kinzelbach

Das Projekt liberaler Frieden steckt in einer Krise. Trotz alter und neuer Widrigkeiten bleibt die Demokratieförderung richtig. Unser Engagement für die Menschenrechte muss beherzter, politischer und risikobereiter werden. Weiterlesen »


02. Januar 2017

Was wir von uns lernen sollten: Rechtsstaatszusammenarbeit neu denken

von Markus Böckenförde

Noch immer meint Rechtsstaatszusammenarbeit zu häufig „Rechtskulturexport“ westlicher Normen. Nachhaltig können die Entwicklung von Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechten aber nur sein, wenn diese Normen in die jeweils eigene Kultur einverleibt wurden – ein solcher gesellschaftlicher Wertewandel braucht Zeit, Geduld und die Unterstützung durch lokale Institutionen. Weiterlesen »


15. Dezember 2016

Privatwirtschaft systematisch in Krisenprävention und Friedensförderung integrieren

von Isabel Ebert und Maximilian Spohr

Wirtschaftsunternehmen können in Krisenregionen ihren politischen Einfluss dazu nutzen, demokratische und rechtsstaatliche Strukturen zu fördern. Die neuen Leitlinien können einen Anstoß dazu geben, Unternehmen eine deutlich größere Rolle in der Krisenprävention, Konfliktlösung und Friedenskonsolidierung zuteilwerden zu lassen. Weiterlesen »


22. November 2016

Geschlechterperspektive durchgehend in Leitlinien integrieren – Zugang zu Menschenrechten für Frauen fördern

von Anne Rennschmid

Ohne eine Genderperspektive ist ein umfassendes Lagebild nicht möglich – und damit auch keine angemessene Politik. Die Leitlinien müssen für jede Phase des Konfliktzyklus die unterschiedlichen Perspektiven von Frauen und Männern integrieren, die auf deren jeweiligen gesellschaftlichen Rollen beruhen. Vermieden werden sollte ein von anderen Kapiteln getrennt stehender Zusatz unter der Überschrift „Gendermainstreaming/ Frauenrechte“. Weiterlesen »


26. Oktober 2016

Wie Menschenrechtsarbeit Konfliktursachen bekämpfen kann

von Beate Rudolf

Strukturelle Benachteiligung und Diskriminierung einzelner Gruppen sind häufig eine Ursache von Konflikten. Ein menschenrechtlicher Ansatz hilft, solche Ursachen anzugehen. Es gilt, ins Gespräch mit betroffenen Gruppen zu kommen, gleichberechtigten Zugang zu Ressourcen zu schaffen, systematische Menschenrechtsverletzungen anzugehen und Machtungleichgewichte zu beseitigen. Weiterlesen »


26. Oktober 2016

Veranstaltungsbericht: Zivilgesellschaft in der Krisenprävention und Friedensförderung

vom PeaceLab2016-Redaktionsteam und den Veranstaltern

Am 5. Oktober 2016 veranstalteten die Plattform Zivile Konfliktbearbeitung, das Forum Menschenrechte, der Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe und das Konsortium Ziviler Friedensdienst den PeaceLab2016-Workshop „Zivilgesellschaft als Akteur zur Prävention von Gewaltkonflikten und für Friedensförderung“. Weiterlesen »


13. September 2016

Eine Chance für mehr zivile Mittel, Politikkohärenz und Menschenrechte

von Elisabeth Strohscheidt

Die neuen Leitlinien können auf die Stärken des Aktionsplans von 2004 aufbauen, müssen aber auch wichtige Lücken schließen. Vor allem gilt es, Friedensanstrengungen nicht durch eine verfehlte Rüstungsexport-, Rohstoff- oder Handelspolitik zunichte zu machen und den Schutz von Menschenrechten zu integrieren. Weiterlesen »


06. September 2016

Eine feministische Außenpolitik für Deutschland!

von Sonja Schiffers und Vera Lamprecht

Obwohl Frauen in besonderem Maße von Konflikten und deren Folgen betroffen sind und ihre Partizipation in Friedensprozessen den Erfolg von Friedensabkommen signifikant erhöht, bleiben sie als Akteure in Friedensprozessen stark marginalisiert. Daher sollte „Frauen, Frieden und Sicherheit“ als Teil einer feministischen Außenpolitik ein Schwerpunkt der neuen Leitlinien werden. Weiterlesen »