13. Juni 2017

Managing Conflict, Building Peace: Opportunities for Europe and India

by Garima Mohan

Crisis management, stabilization and peacebuilding have a huge role to play in boosting greater cooperation between Europe and India in their overlapping neighborhoods. Trainings and joint civil-military missions, including UN missions, offer an opportunity to build practical joint experience. As a key EU member state, Germany should push for increased dialogue and collaboration between India and the EU. Weiterlesen »


11. Mai 2017

Moving from Peacekeeping to Prevention at the UN: Opportunities for Europe

by Richard Gowan

The UN’s new Secretary-General Guterres is keen on pushing his prevention agenda forward, making the UN more agile and cheaper. As a result, the UN is slowly handing over security responsibilities to African actors on the continent. This shift opens up opportunities for European players to revitalize and expand their approach to crisis management. Germany is a potential lynchpin for efforts to pool European resources. Weiterlesen »


02. Mai 2017

Deutsches Engagement in Mali: Hilfe an politische Forderungen knüpfen

von Melanie Hauenstein

Der Bundeswehreinsatz in Mali ist gefährlich, aber notwendig. Das Beispiel Mali zeigt, dass rein technische Hilfe ohne politischen Rahmen der Nährboden für den Ausbruch langanhaltender Krisen sein kann. Deutschland sollte trotzdem weitermachen – und klare politische Forderungen für den Friedensprozess im Land stellen. Weiterlesen »


13. April 2017

Will 2017 Be a Watershed Year for Prevention at the Service of Peace?

by Youssef Mahmoud

Effective prevention requires an understanding of peace beyond the mere absence of violent conflict. Therefore, the United Nations should view prevention as a governance tool rather than a crisis management tool. Further, the UN should combine the breadth of recent reform agendas into a single strategic, inclusive vision. Weiterlesen »


27. März 2017

Stürmische Zeiten am East River: Deutsches Engagement dringend gebraucht

von Céline-Agathe Caro, Dustin Dehez, Patrick Keller und Jana Puglierin

Die liberale Weltordnung steht von außen und innen unter Druck. Deutschland sollte in dieser Lage die Blauhelmmissionen der Vereinten Nationen stärken – und zum Beispiel deutlich mehr Fähigkeiten wie Hubschrauber und Drohnen zur Verfügung stellen. Des Weiteren sollte Deutschland sich verstärkt für Initiativen der Vereinten Nationen zu internationalen Flucht- und Migrationsbewegungen einsetzen. Weiterlesen »


14. März 2017

„Den Vereinten Nationen wesentlich mehr Ressourcen zur Verfügung stellen“

von der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN)

Die Bundesregierung sollte sich auf mehr Ressourcen für die Vereinten Nationen festlegen, fordert Detlef Dzembritzki, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen in diesem Interview. Nicht nur Soldaten und Polizisten für Blauhelmeinsätze seien gefragt – auch eine stärkere Förderung von gezielter UN-Präventionsarbeit. Die Aufgabe von zivilgesellschaftlichen Organisationen sei es, sowohl im Bundestag als auch in der Bevölkerung für die Stärkung der Vereinten Nationen zu werben. Das Gespräch führte Patrick Rosenow von der DGVN. Weiterlesen »


06. März 2017

Augen auf bei der Partnerwahl! Regionalorganisationen als Partner für die Friedenssicherung

von Ingo Henneberg

Krisenbewältigung kann nur mit regionalen Partnern gelingen. Die Bundesregierung sollte auf Multilateralismus und Regionalorganisationen statt auf Hegemonialstaaten setzen. Regionale Zusammenarbeit birgt große Potentiale für die Friedenssicherung, wenn diese eine gemeinsame Strategie verfolgt, über genügend Kapazitäten verfügt und koordiniert abläuft. Weiterlesen »


21. Februar 2017

Zentral für die Krisenprävention: Ein weltweites Atomwaffenverbot

von Susanne Grabenhorst und Xanthe Hall

Ohne einen sichtbaren Fortschritt bei der nuklearen Abrüstung geraten alle Nichtverbreitungsmaßnahmen von Atomwaffen ins Stocken. Die Bundesregierung sollte nicht nur weiterhin multilaterale Abkommen über Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung vorantreiben, sondern sich auch für ein weltweites Atomwaffenverbot einsetzen. Weiterlesen »


22. November 2016

Geschlechterperspektive durchgehend in Leitlinien integrieren – Zugang zu Menschenrechten für Frauen fördern

von Anne Rennschmid

Ohne eine Genderperspektive ist ein umfassendes Lagebild nicht möglich – und damit auch keine angemessene Politik. Die Leitlinien müssen für jede Phase des Konfliktzyklus die unterschiedlichen Perspektiven von Frauen und Männern integrieren, die auf deren jeweiligen gesellschaftlichen Rollen beruhen. Vermieden werden sollte ein von anderen Kapiteln getrennt stehender Zusatz unter der Überschrift „Gendermainstreaming/ Frauenrechte“. Weiterlesen »


16. November 2016

“Business as usual” wird nicht reichen – Ein Plädoyer für die Stärkung internationaler Polizeieinsätze

von Annika Hansen

Deutsche Polizisten werden in internationalen Missionen dringend gebraucht. Die Leitlinien sollten neue Ansätze aus der „Review of the UN Police Division“ und einem überfraktionellen Antrag des Bundestags verankern und sich der kontinuierlichen Verbesserung dieses für die Friedenssicherung unabdingbaren Instruments verpflichten. Weiterlesen »


31. Oktober 2016

Deutschlands neue Verantwortung: Konfliktprävention und Konfliktbearbeitung

von Stefan Liebich

In den neuen Leitlinien drohen zivile Mittel innerhalb des sogenannten „vernetzten Ansatzes“ unterzugehen. Deutschlands Engagement sollte gewaltfrei und zivil sein. Es ist an der Zeit, neue Schritte zu wagen: Die Reform der Vereinten Nationen, das Verbot von Waffenexporten mindestens in Konfliktregionen und den Stopp der Ertüchtigungsinitiative. Weiterlesen »


25. Oktober 2016

Der kulturellen Dimension der Friedensförderung mehr Beachtung schenken!

von Matthias Neef

Um die Effektivität, Legitimität und Nachhaltigkeit stabilisierender und friedensfördernder Maßnahmen zu verbessern, muss kulturellen Aspekten stärkere Beachtung zukommen. Denn letztendlich ist es eine lokale Kultur, die den Handlungsrahmen der bi- und multilateralen Friedenspolitik setzt und die vorgibt, was möglich ist – und was nicht. Weiterlesen »


19. Oktober 2016

A Double-Edged Sword: Targeted Sanctions as a Crisis Prevention Tool

by Marcos Tourinho

Targeted sanctions can be an effective instrument in crisis prevention – particularly when combined with mediation efforts – but they need to be used with great caution. Germany should push for significant reforms of the UN and EU sanctions regimes in order to increase their effectiveness, avoid adverse humanitarian impact and human rights violations, and to ensure coherence between multiple sanctions regimes. Weiterlesen »


17. Oktober 2016

Die Prävention von Massenverbrechen muss Priorität sein!

von Gregor Hofmann

Klassische Krisenprävention reicht für die Verhinderung von Massenverbrechen nicht aus: Notwendig sind zusätzliche, ganz spezifischen Schwerpunktsetzungen dort, wo Deutschland bislang blinde Flecken hat und den Tätern die Verübung von Massenverbrechen zu leicht macht. Die neuen Leitlinien sollten daher die Prävention von Massenverbrechen als eigenständigen Ansatz verankern. Das hieße, die frühe Erkennung von Risikofaktoren zu fördern, entschlossen gegen Anstifter und Täter vorzugehen und den Schutz von Zivilisten in VN-Friedenseinsätzen zu stärken. Weiterlesen »


10. Oktober 2016

Der vernetzte Ansatz: Was Deutschland von den Vereinten Nationen lernen kann

von Ekkehard Griep

Die Vereinten Nationen sind Vorreiter beim mehrdimensionalen Denken und Handeln: In Friedenseinsätzen werden zivile, polizeiliche und militärische Komponenten unter gemeinsamer Leitung miteinander verknüpft. Deutschland sollte aus diesem Erfahrungsschatz schöpfen. Denn ein integriertes Vorgehen dient der Krisenprävention. Weiterlesen »


04. Oktober 2016

„It’s the prevention, stupid!“ Bausteine für ein besseres deutsches Krisenengagement

von Almut Wieland-Karimi

Am deutschen Gerüst für zivile Krisenprävention muss an einigen Stellen weiter gebaut werden: Eine stärkere Fokussierung, bessere Managementkenntnisse, Mediation als Präventionsinstrument und der Aus- und Umbau des ZIF sind nur einige vielversprechende Bausteine. Weiterlesen »


22. September 2016

Tough but essential: Germany’s political engagement with crisis prevention in Africa

by Comfort Ero

In recent years, Germany has stepped up its engagement in Africa, notably in Mali. But there is room for improvement: In concert with the EU, UN and regional partners, Germany should lead the way to a more strategic political engagement with crisis prevention on the continent. Weiterlesen »


06. September 2016

Eine feministische Außenpolitik für Deutschland!

von Sonja Schiffers und Vera Lamprecht

Obwohl Frauen in besonderem Maße von Konflikten und deren Folgen betroffen sind und ihre Partizipation in Friedensprozessen den Erfolg von Friedensabkommen signifikant erhöht, bleiben sie als Akteure in Friedensprozessen stark marginalisiert. Daher sollte „Frauen, Frieden und Sicherheit“ als Teil einer feministischen Außenpolitik ein Schwerpunkt der neuen Leitlinien werden. Weiterlesen »


24. August 2016

Deutsche Selbstlähmung beenden: Aktiv handeln und alle Optionen prüfen

von Klaus Naumann

Wer Frieden schaffen bzw. erhalten will, muss Politik mitgestalten und alle Optionen – einschließlich des Einsatzes militärischer Mittel – kennen und nutzen, meint Klaus Naumann in einem Beitrag für die Heinrich-Böll-Stiftung 2015. Weiterlesen »


17. August 2016

Deutsches Tandem für Krisenprävention: Multilaterale Friedenseinsätze und proaktive Friedenspolitik

von Almut Wieland-Karimi

In ihrem 2014 erschienenen Beitrag zum Blog „Review 2014 – Außenpolitik weiter denken“ fordert Almut Wieland-Karimi, Deutschland sollte nicht nur bei der Scheckbuchdiplomatie ein Musterschüler sein, sondern in der Friedenspolitik den schönen Absichten Taten folgen lassen. Weiterlesen »


16. August 2016

Prioritäten, Voraussetzungen und Gestaltungsansätze erfolgversprechender Krisenprävention

von Hans-Joachim Giessmann

Deutsche Krisenprävention muss normativ verankert, vorausschauend und nachhaltig sein. Dafür gilt es Prioritäten zu setzen und geltendes Völkerrecht durchzusetzen statt selbst am Grundgesetz zu rütteln. Ein deutlicher Ausbau von Mediation und Mediationsunterstützung sind dafür besonders geeignet. Weiterlesen »


11. August 2016

Germany should prioritize mass atrocity prevention

by Simon Adams

More resources and diplomatic imagination are needed to achieve an equilibrium shift away from crisis response and towards conflict prevention. Berlin should use its flexible and well-regarded diplomacy to strengthen the global commitment to the Responsibility to Protect and focus on the practical means to prevent mass atrocities. Weiterlesen »


08. August 2016

Mehr deutsches Personal für Friedenseinsätze der Vereinten Nationen

von Daniel Maier

Deutschland hat ein elementares Interesse an der effektiven Umsetzung von Friedensmissionen der Vereinten Nationen. Die Bundesregierung sollte sich personell erheblich stärker an diesen Missionen beteiligen. Nur so wird sie diese auch in Zukunft mitgestalten können. Weiterlesen »


02. August 2016

Krisenhäufung ohne Ende: Schneller besser werden!

von Winfried Nachtwei

Der Primat des Zivilen braucht mehr Muskeln und klare Orientierung. Den momentanen Krisenstürmen halten wir stand, wenn wir der VN-Friedenssicherung strategische Priorität geben, offen mit eigenen Begrenzungen wie Fehlern umgehen und anerkennen, dass Frieden und Bürgersicherheit zusammengehören. Weiterlesen »


21. Juli 2016

Präventiver, strategischer, substantieller: Krisenprävention weiterentwickeln

von Niels Annen

Die Flüchtlingskrise zeigt die Defizite der Krisen- und Konfliktprävention: diese muss strategischer ausgestaltet und kohärenter mit Sicherheits- und Entwicklungspolitik verknüpft werden. Dazu gehört auch eine selbstkritische und ambitionierte Diskussion über strukturelle und finanzielle Verbesserungen. Weiterlesen »


05. Juli 2016

What values guide us?

by Frank-Walter Steinmeier

Current experiences such as in Libya or Mali show that German engagement in crises has become indispensable. But it is still important to take a step back from our daily work and ask: are we always doing the right thing, and if so, are we doing it with the right tools? Weiterlesen »


05. Juli 2016

Zivil, frühzeitig und langfristig: Krisenprävention weiter denken

von Frank-Walter Steinmeier

Aktuelle Erfahrungen etwa in Libyen und Mali zeigen, dass deutsches Krisenengagement unverzichtbar geworden ist. Dennoch gilt es innezuhalten, von der Werkbank der konkreten Krisenarbeit zurückzutreten und zu fragen: Tun wir immer das Richtige und tun wir es mit den richtigen Mitteln? Weiterlesen »