05. Juli 2017

Aus dem „PeaceLab“ in die Praxis: Die Leitlinien als Kompass

von Sigmar Gabriel

Die PeaceLab-Debatte hat Engagement und Expertise der Zivilgesellschaft eindrucksvoll sichtbar gemacht. Daraus sind wichtige Impulse für die neuen Leitlinien entstanden. Das Ergebnis: Ein klarer Kompass für moderne Friedensdiplomatie und der strategische Rahmen für das Krisenengagement der Bundesregierung. Nun gilt es die Leitlinien in praktische Politik umzusetzen – mit der Zivilgesellschaft. Weiterlesen »


15. Juni 2017

Reaktionen auf die Leitlinien

vom PeaceLab2016-Redaktionsteam

Viele Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Medien kommentierten die neuen Leitlinien der Bundesregierung „Krisen verhindern, Konflikte bewältigen, Frieden fördern", die am 14. Juni 2017 vom Bundeskabinett verabschiedet wurden. Die Reaktionen liefern wichtigen Gesprächsstoff für die Fortführung des PeaceLab2016-Prozesses. Weiterlesen »


26. Januar 2017

Mut zu mehr Prävention: Eine Zwischenbilanz des PeaceLab-Prozesses

von Frank-Walter Steinmeier

Krisenprävention und Konfliktlösung sind für die Bewahrung unseres Friedens, unserer Freiheit und unseres Wohlstands von zentraler Bedeutung und damit im ureigenen Interesse Deutschlands. Wir wollen dabei in Zukunft präventive Ansätze und zivile Mittel zur maßgeschneiderten Unterstützung politischer Strategien setzen, und dafür schlagkräftigere Strukturen innerhalb der Bundesregierung entwickeln. Weiterlesen »


12. Januar 2017

Ohne Demokratie keine Menschenrechte und kein Frieden

von Katrin Kinzelbach

Das Projekt liberaler Frieden steckt in einer Krise. Trotz alter und neuer Widrigkeiten bleibt die Demokratieförderung richtig. Unser Engagement für die Menschenrechte muss beherzter, politischer und risikobereiter werden. Weiterlesen »


14. Dezember 2016

Event Report: Early Warning/Early Action – Lessons from Burundi and South Sudan

by the PeaceLab2016 editorial team

On 26 October 2016, Foresight Intelligence, the Global Public Policy Institute (GPPi) and the German Federal Foreign Office hosted an expert workshop on early warning and early action in the recent cases of conflict in Burundi and South Sudan. The event was held in Berlin. Weiterlesen »


12. Dezember 2016

Europäisch und abgestimmt: Zivile Krisenprävention und Konfliktbearbeitung als Markenkern unserer Außenpolitik

von Thorsten Frei

Die neuen Leitlinien müssen den Rahmen für ein eigenständigeres und besser vernetztes europäisches Handeln schaffen und ein Signal setzen für mehr Austausch zwischen Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Politik. Um zukünftig schnellere und besser abgestimmte Entscheidungen zu treffen, sollte die Bundesregierung den Ressortkreis Zivile Krisenprävention neu organisieren. Weiterlesen »


28. November 2016

Geduldige Zimmermannsarbeit: Den Dialog zwischen Friedensforschung und Politik produktiver gestalten

von Ulrich Schneckener

Die Leitlinien sollten das breite disziplinäre Spektrum der Friedens- und Konfliktforschung als Teil der „Friedens-Infrastruktur“ in Deutschland aufnehmen und die Rolle wissenschaftlicher Beratung bei der Umsetzung der Leitlinien bekräftigen. Wissenschaftlich begleitete Evaluierungen sowie eine jährliche „Peace-Review“-Konferenz könnten den stärkeren Austausch zwischen Wissenschaft und Politik fördern. Weiterlesen »


10. November 2016

Event Report: Preventing Crises, Preventing Atrocities

by the Global Public Policy Institute (GPPi)

On October 20, the Global Public Policy Institute (GPPi), the US Holocaust Memorial Museum and Genocide Alert organized a roundtable on “Preventing Crises, Preventing Atrocities: Lessons and Opportunities for Transatlantic Cooperation.” The event was held at the BMW Foundation Herbert Quandt in Berlin. Weiterlesen »


07. November 2016

„Aktion für den Frieden – statt Reaktion auf Krisen“

vom Konsortium Ziviler Friedensdienst

In diesem Interview plädiert Jürgen Deile, Sprecher des Konsortiums Ziviler Friedensdienst, für eine strategische, enge und inklusive Zusammenarbeit mit lokalen zivilgesellschaftlichen Akteuren. Die neuen Leitlinien sollten zivilgesellschaftliche Kooperationen als eigenständige Initiativen stärken und schützen sowie die Vernetzung der nationalen und internationalen Friedensakteure voranbringen. Das Gespräch führte Martina Rieken vom ZFD. Weiterlesen »


26. Oktober 2016

Wie Menschenrechtsarbeit Konfliktursachen bekämpfen kann

von Beate Rudolf

Strukturelle Benachteiligung und Diskriminierung einzelner Gruppen sind häufig eine Ursache von Konflikten. Ein menschenrechtlicher Ansatz hilft, solche Ursachen anzugehen. Es gilt, ins Gespräch mit betroffenen Gruppen zu kommen, gleichberechtigten Zugang zu Ressourcen zu schaffen, systematische Menschenrechtsverletzungen anzugehen und Machtungleichgewichte zu beseitigen. Weiterlesen »


26. Oktober 2016

Veranstaltungsbericht: Zivilgesellschaft in der Krisenprävention und Friedensförderung

vom PeaceLab2016-Redaktionsteam und den Veranstaltern

Am 5. Oktober 2016 veranstalteten die Plattform Zivile Konfliktbearbeitung, das Forum Menschenrechte, der Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe und das Konsortium Ziviler Friedensdienst den PeaceLab2016-Workshop „Zivilgesellschaft als Akteur zur Prävention von Gewaltkonflikten und für Friedensförderung“. Weiterlesen »


19. Oktober 2016

Event Report: How Can International Actors Support Transitional Justice Processes?

by FriEnt and the PeaceLab2016 editorial team

On 27 September 2016, the FriEnt workshop “Pathways to just and sustainable peace: How can international actors support transitional justice processes?” brought together representatives from civil society, academia, and government ministries at the Federal Foreign Office in Berlin. Weiterlesen »


11. Oktober 2016

Towards An Integrated Approach to Conflicts and Crises: Germany's Central Role in European Conflict Prevention, Stabilization and Peacebuilding

by Helga Maria Schmid

There are three priorities for the future of conflict prevention, stabilization and peacebuilding that Germany and the EU have in common: First, to invest early in prevention. Second, to pursue a political approach to stabilization with the long-term objectives in mind and third, to invest in multi-layered and multi-dimensional peace processes that build on mutual comparative advantages, and reach all parts of conflict-affected societies. Weiterlesen »


06. Oktober 2016

Zivile Krisenprävention verbessern: Der Beitrag der Friedens- und Konfliktforschung

von Nicole Deitelhoff und Christopher Daase

Um nachhaltigen Erfolg in der zivilen Krisenprävention zu sichern, sollte die Bundesregierung systematischer auf das Wissen aus der Friedens- und Konfliktforschung zurückgreifen. Gleichzeitig müssen die Forscher ihr Wissen nutzerfreundlicher zur Verfügung stellen. Denn Forschung, die nicht für die Praktiker aufbereitet ist, wird von diesen einfach ignoriert. Weiterlesen »


06. Oktober 2016

A New Agenda for Peace: Start with a Look in the Mirror

by Jonathan Cohen

In his speech at FriEnt’s 15th anniversary on 14 September 2016, Jonathan Cohen asked: How can we make peacebuilding more effective? His answer: Involve locals, broaden peace negotiations, make interventions less securitized and more political and be aware of power relations. Above all, peacebuilders should recognize the political impact of their own actions. Weiterlesen »


06. Oktober 2016

Event Report: The 'Technocracy Trap' of State-Building – How to Improve the Effectiveness and Legitimacy of Security and Justice Sector Reforms

by SFB700

On 14 September 2016, 60 experts from civil society, academia, international organisations and German ministries gathered at the German Federal Foreign Office to discuss Germany’s engagement in supporting justice and security sector reforms (JSSR). Weiterlesen »


28. September 2016

Entwicklung ist der Schlüssel zur Vermeidung und Bewältigung von Krisen

von Gerd Müller

Das BMZ ist Friedens- und Zukunftsministerium. Entwicklungszusammenarbeit kann auf viele Jahre Erfahrung bei Krisenprävention, Krisenbewältigung und Friedensförderung zurückblicken. Die daraus erwachsenen Standards können ressortübergreifend als Vorbild dienen. Und wir sollten über die Einführung einer „entwicklungspolitischen Unbedenklichkeitsprüfung“ nachdenken. Weiterlesen »


27. September 2016

Veranstaltungsbericht: Agenda 2030, ziviles Krisenengagement und Friedensförderung

vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Am 8. September veranstaltete das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) einen PeaceLab2016-Workshop zum Thema "Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung und ihre Bedeutung für ziviles Krisenengagement und Friedensförderung". Weiterlesen »


21. September 2016

Kein Blick in die Kristallkugel: Early Action durch bessere Kommunikation und Entscheidungsorganisation

von Christoph Meyer

Deutschland braucht ein Frühwarnsystem, das mehr Austausch zwischen Experten und Entscheidungsträgern zulässt, schnell und unbürokratisch reagiert und unbequeme Warnungen belohnt. Damit das gut funktioniert, müssen die Medien und die Zivilgesellschaft ein kritisches Umfeld schaffen. Weiterlesen »


15. September 2016

Veranstaltungsbericht: Leitbild Friedensgestaltung in den neuen Leitlinien

vom PeaceLab2016-Redaktionsteam

Am 6. September veranstalteten die Evangelischen Akademien gemeinsam mit dem Beirat Zivile Krisenprävention einen PeaceLab2016-Workshop zum Thema „Leitbild Friedensgestaltung in den neuen Leitlinien für Krisenengagement und Friedensförderung“. Weiterlesen »


13. September 2016

Eine Chance für mehr zivile Mittel, Politikkohärenz und Menschenrechte

von Elisabeth Strohscheidt

Die neuen Leitlinien können auf die Stärken des Aktionsplans von 2004 aufbauen, müssen aber auch wichtige Lücken schließen. Vor allem gilt es, Friedensanstrengungen nicht durch eine verfehlte Rüstungsexport-, Rohstoff- oder Handelspolitik zunichte zu machen und den Schutz von Menschenrechten zu integrieren. Weiterlesen »


18. August 2016

Grundlagendokumente: Aktionsplan, Leitlinien Fragile Staaten, zivilgesellschaftliche Stellungnahmen

vom PeaceLab2016-Redaktionsteam

Mit den neuen Leitlinien möchte die Bundesregierung zum Frühjahr 2017 ein neues Grundlagendokument für deutsches Krisenengagement und Friedensförderung vorlegen. Ein Rückblick auf die zivilgesellschaftliche Debatte um deutsche Krisenprävention in den vergangenen zwölf Jahren liefert bereits wichtige Ansatzpunkte für die Diskussionen der kommenden Monate. Weiterlesen »


10. August 2016

Stellungnahmen aus der Zivilgesellschaft zu den geplanten Leitlinien

vom PeaceLab2016-Redaktionsteam

Zum Auftakt der Debatte um die neuen Leitlinien äußerten sich eine Reihe zivilgesellschaftlicher Akteure, die bei der Krisenprävention, Stabilisierung und Friedensförderung engagiert sind. Ihre Stellungnahmen liefern bereits wichtige Vorschläge für die Debatte der kommenden Monate. Weiterlesen »


04. August 2016

Lehren aus Afghanistan: Raum für Gesellschaftsreformen schaffen

von Michael Daxner

In seinem 2014 erschienen Beitrag zum Blog „Review 2014 – Außenpolitik weiter denken“ argumentierte Michael Daxner, Deutschland könne nicht einerseits einen neuen Staat aufbauen – und dann die Menschen sich selbst überlassen. Er fordert, politische und soziale Räume zu schaffen, in denen sich eine Gesellschaft entfalten kann. Weiterlesen »


26. Juli 2016

Vorrang für gewaltfreie Intervention: Das zivile Peacekeeping stärker nutzen!

von Christine Schweitzer

Unbewaffnete Friedensfachkräfte werden von Staaten als präventives, ziviles Instrument der Konfliktintervention geschätzt. Die Leitlinien sollten ziviles Peacekeeping in Ausbildung und Mandaten stärker verankern, und dies mehr von erfahrenen internationalen NROs und solchen aus dem globalen Süden durchführen lassen. Weiterlesen »


21. Juli 2016

Mit mehr Mitteln für Prävention den Primat der zivilen Ansätze stärken

von Martina Fischer

Die Diskussion um die neuen Leitlinien sollte möglichst viele Ministerien einbinden, um sie für ein friedenspolitisches Leitbild zu gewinnen. Angesichts eines eklatanten Missverhältnisses zwischen den Ausgaben für militärische und zivile Mittel braucht es nicht zuletzt ein klares Bekenntnis zu zivilen Instrumenten im Titel. Weiterlesen »


21. Juli 2016

Zivile, gewaltfreie Konfliktbearbeitung stärken statt für Militärisches vereinnahmen!

von Kathrin Vogler

Die Leitlinien drohen, zivile Friedensprojekte weiter für Militärstrategien zu vereinnahmen. Stattdessen brauchen wir eine selbstkritische Analyse unseres eigenen Beitrags zu Krisen, mehr Geld für zivile Instrumente und mutige Vorschläge, um die Dominanz des Militärischen in der Außenpolitik zurückzudrängen. Weiterlesen »


08. Juli 2016

Event Report: Implementing the SDGs in Fragile Countries

by the PeaceLab2016 editorial team

On 8 July, the Civil Society Platform for Peacebuilding and Statebuilding (CSPPS) and FriEnt jointly organized an international expert discussion “Implementing the SDGs in Fragile Countries: What lessons for Germany’s new guidelines on crisis prevention and peace support? Weiterlesen »